Überschwemmung

Hauptwasserleitung bricht – Land unter an der Steinstraße

Einige Hundert Quadratmeter der Steinstraße wurden überschwemmt.

Einige Hundert Quadratmeter der Steinstraße wurden überschwemmt.

Foto: Timo Jann

Firmen und Haushalte waren mehrere Stunden ohne Wasserversorgung. Die Leitung wird derzeit erneuert.

Geesthacht. Land unter hieß es am Montagabend an der Steinstraße: Eine 20 Zentimeter starke Hauptwasserleitung war gebrochen. Wassermassen strömten aus und überschwemmten die Steinstraße.

Um 18.35 Uhr wurden die Feuerwehr alarmiert und der Notdienst der Stadtwerke angefordert. Die Wasserversorgung wurde zwischen Baustraße und Düneberger Straße abgeschiebert, um ein weiteres Austreten des Trinkwassers zu verhindern.

Gehweg stark unterspült

Nachdem das ausgespülte Loch ausgepumpt war, wurde eine starke Unterspülung deutlich. Zum Glück neben der Fahrbahn im Bereich des Gehwegs und einer nicht genutzten Grundstückszufahrt. Die Straße musste nicht gesperrt werden, Autos konnten langsam durch den überschwemmten Bereich fahren.

Ein Reparaturtrupp der Firma GPR rückte an, um den Schaden zu beheben. Die Arbeiter stellten fest, dass eine Muffe, die Rohrstücke der 1974 gebauten Leitung miteinander verbindet, geplatzt war. Umgehend machte sich der Trupp an die Reparatur.

Seit Frühjahr Arbeiten an der Steinstraße

An der Steinstraße laufen schon seit dem Frühjahr Bauarbeiten zur Erneuerung der Leitung. Der jetzt betroffene Abschnitt sollte an diesem Dienstag angegangen werden. Wie viel Wasser ausgelaufen ist, konnten die Stadtwerke nicht mitteilen, es dürften mehrere 10.000 Liter gewesen sein. Auch einige Kubikmeter Sand wurden durch das Wasser aus dem Boden ausgespült.

Mehrere Stunden waren einige Haushalte und ansässige Firmen ohne Trinkwasser. „Die Unterbrechung der Wasserversorgung dauerte bis 1.30 Uhr, insgesamt waren 15 Häuser betroffen. Da es sich aber ausschließlich um Gewerbeflächen handelt, wurde generell nicht viel Wasser benötigt“, erklärte Stadtwerke-Sprecherin Carolin Wettern.

Die Bauarbeiten an der Leitung sollen jetzt wie geplant fortgesetzt werden.