Tierquäler

Neu-Börnsen: Dritter Angriff auf wehrlose Katze?

Dieser schwarze Kater "Rudi" (3) wurde am 10. September 2019 tot an der Schwarzenbeker Landstraße (B207) in Neu-Börnsen gefunden.

Dieser schwarze Kater "Rudi" (3) wurde am 10. September 2019 tot an der Schwarzenbeker Landstraße (B207) in Neu-Börnsen gefunden.

Foto: Privat

Börnsen. Auf das Konto des Tierquälers, der auf Katzen schießt, gehen offenbar schon drei Fälle entlang der B207. Die heiße Spur fehlt bislang.

Börnsen. Der Katzenhasser, der offenbar entlang der Bundesstraße 207 sein Unwesen treibt und gezielt mit einer Luftdruckwaffe auf die Haustiere schießt (wir berichteten), sorgte auch gestern für viele Diskussionen. So meldete sich in unserer Redaktion die Börnsenerin Sophie Plog. Sie geht davon aus, dass ihr Kater „Rudi“ auch dem Unbekannten zum Opfer fiel.

Dabei könnte der Tod des dreijährigen schwarzen Katers der Auftakt der Serie gewesen sein. „Ich wohne mit meinem Freund am Birkenweg in Neu-Börnsen und unser Kater blieb immer in unserer Nähe“, sagt Sophie Plog. Doch nicht so am 8. September. Plötzlich sei „Rudi“ verschwunden und zwei Tage lang habe sie mit ihrem Freund gesucht. Erst via Facebook habe ihr eine Frau mitgeteilt, dass an der B 207 eine tote Katze liege. Es handelte sich um „Rudi“, wie sich herausstellte.

Nur was die Todesursache anging, herrschte Unklarheit. „Er hatte eine kleine Wunde an der Schulter, die ein Einschuss gewesen sein kann“, sagt Plog. Jetzt, da sie von den anderen Fällen gehört habe, mache sie sich Vorwürfe, dass sie den Kater nicht intensiver untersuchen ließ. „Wir waren in dem Moment einfach nur geschockt“, erinnert sich die Börnsenerin, die Anzeige erstatten will. Demnach gäbe es zwei tote Katzen in Neu-Börnsen und eine schwer verletzte in Brunstorf.

Hinweise an Geesthachts Polizei unter Telefon (041 52) 800 30.