Aktivregion

EU fördert neue Fahrradboxen am Geesthachter ZOB

Anette Platz führt den Gästen der Aktivregion die neuen Fahrradboxen am ZOB vor, die unter anderem per Smartphone-App gebucht werden können.

Anette Platz führt den Gästen der Aktivregion die neuen Fahrradboxen am ZOB vor, die unter anderem per Smartphone-App gebucht werden können.

Foto: Timo Jann

Geesthacht. Fahrradboxen am ZOB, Geld für das Bimba-Haus, Kühlfahrzeug für die Geestküche: Die Aktivregion fördert zahlreiche Projekte.

Geesthacht.  Fast ein halbes Jahr ist vergangen, seit die Fahrradboxen am ZOB aufgestellt wurden. Jetzt sind die Abstellplätze für zwölf Fahrräder endlich in Betrieb. „Wir befinden uns in der Pilotphase“, berichtete Anette Platz vom Fachdienst Umwelt der Geesthachter Stadtverwaltung am Sonnabend im Rahmen einer Rundreise der Aktivregion Sachsenwald-Elbe.

Bustour zu den Förderprojekten

Deren Vorsitzender Andreas Dreyer und Regionalmanager Georg Külper hatten mit 20 Mitfahrern neben den Fahrradboxen auch das neue Kühlfahrzeug der Geestküche, das Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus in Kankelau, das Fitnessareal in Büchen und die Schülerriege der Lauenburger Rudergesellschaft besichtigt. Projekte, die die Aktivregion in den vergangenen Monaten finanziell mit Geld der Europäischen Union gefördert hatte.

„Wir wollten aktuelle Projekte zeigen. Wir hoffen, dass anderenorts mit anderen Projekten nachgezogen wird“, sagte Dreyer. Die Rundtour mache großen Spaß, weil man viele Projekte ja nur vom Antrag, aber gar nicht in der Realisierung kenne. „Trotz der Bürokratie im Hintergrund lohnt sich eine Förderung durch die Aktivregion“, versuchte Regionalmanager Georg Külper die Gäste zu motivieren.

Spielplatz für Kinder mit Behinderungen

In Geesthacht hat die Aktivregion bereits weitere Projekte zugesagt: Bei der Vamed-Klinik (ehemals Helios) in Edmundsthal-Siemerswalde soll ein behindertengerechter Spielplatz errichtet werden, das geplante Bimba-Haus für junge Mütter soll ebenfalls unterstützt werden, die Sanierung des DSV-Sportlerheims wurde bezuschusst, und auch der Bau von zwei Räumen am Sport- und Jugendheim an der Westerheese erhält eine Förderung.

Kauf und Aufbau der zwölf Fahrradboxen am ZOB kosteten 26.000 Euro, 14.400 Euro übernahm die Aktivregion. Anette Platz führte die unter anderem per App über ein Smartphone buchbaren Abstellboxen vor. Die untere Etage ist mit Stromanschlüssen zum Laden von Elektrofahrrädern ausgestattet, die obere Etage seht für normale Fahrräder zur Verfügung.

„Wir hatten oft Anfragen, dass so etwas in Geesthacht fehlen würde“, erklärte Anette Platz. An der Wand der Sporthalle an der Berliner Straße fand sich ein geeigneter Platz für die Montage. Für 2,50 Euro am Tag, acht Euro pro Woche oder 100 Euro im Jahr können Radfahrer ihre Drahtesel dort sicher unterstellen.