Autobahn 25

Unfall bei Geesthacht: Polizei ermittelt wegen Trunkenheit

Rettungskräfte an dem völlig zerstörten Ford Transit.

Rettungskräfte an dem völlig zerstörten Ford Transit.

Foto: Timo Jann

Geesthacht. Ein Kleintransporter-Fahrer (33) verlor die Kontrolle und rammte die Mittelleitplanke. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Geesthacht. Die Szenerie, die ein Autofahrer (33) in der Nacht zu Mittwoch auf der Autobahn 25 hinterlassen hat, gleicht einem Trümmerfeld: auf mehreren Metern Länge aufgeschrammter Asphalt, eine deformierte Leitplanke und ein völlig zerstörter Ford Transit. Der Transporter-Fahrer aus Rumänien zog sich nach Angaben der Hamburger Polizei dabei schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 22.40 Uhr waren Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr von anderen Verkehrsteilnehmern auf die Autobahn gerufen worden. Zwischen den Anschlussstellen Geesthacht und Curslack in Fahrtrichtung Hamburg soll der Mann die Kontrolle über seinen Ford verloren haben. Er geriet zunächst nach rechts auf den Seitenstreifen, prallte dann gegen die Mittelleitplanke, um dann seitlich schlingernd gegen die rechte Leitplanke geschleudert zu werden. Am Ende blieb der Ford auf dem linken Fahrstreifen liegen.

Geesthachter Feuerwehrleute rückten an, um den Rumänen aus dem Fahrzeug zu befreien – seine Fahrertür hatte sich durch den Aufprall verzogen. Eine Notärztin und ein Rettungsteam versorgten den Mann und brachten den 33-Jährigen ins Krankenhaus. „Bei ihm bestand zudem der Verdacht der Trunkenheit, so dass eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde“, teilte am Mittwoch die Hamburger Polizeipressestelle mit.

Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten sperrte die Polizei die A 25 direkt vor Geesthacht, um den Verkehr über Escheburg und Börnsen umzuleiten. Nach der aufwendigen Unfallaufnahme wurden die Fahrbahn gereinigt und der Ford abgeschleppt. Die A 25 war in Richtung Westen laut Hamburger Polizei zwischen 22.49 und 2.46 Uhr komplett gesperrt. Bei der Sperrung unterstützte die Geesthachter Polizei, die Unfall-Ermittlungen führt die Verkehrsdirektion Hamburg-Innenstadt/West.