Radweg-Diskussion

CDU: Übernahme der K 63 vom Kreis hätte Vorteile

Geesthacht. Eine sichere Radstrecke entlang der Elbuferstraße – nach jahrelanger Diskussion scheint dieser Wunsch vieler Geesthachter der Realisierung näher zu rücken. Zumindest steht ein konkretes Angebot im Raum: Der Kreis Herzogtum Lauenburg würde den Radweg zwischen Krümmel und Geesthacht bauen, die heutige Kreisstraße 63 dann aber der Stadt Geesthacht übergeben, die bei einer Umwidmung der Kreis- zur Gemeindestraße künftig für deren Unterhalt zuständig wäre. Die Geesthachter CDU-Fraktion appelliert nach vielen kritischen Äußerungen zu diesem Konstrukt – unter anderem von Bürgermeister Olaf Schulze (SPD) sowie der SPD-Fraktion – nun, den Vorschlag nicht pauschal abzulehnen, sondern in den Stadtgremien ergebnisoffen zu beraten.

„Wir fordern eine sorgfältige Überprüfung der Möglichkeit, das Angebot des Kreises zur Übernahme der K 63 durch die Stadt anzunehmen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Hermann Rosell. Aus Sicht der CDU habe eine Übernahme der dann frisch sanierten K 63 inklusive neuem Radweg für die Stadt auch Vorteile. „Alle Entscheidungen entlang dieser sehr langen Ortsdurchfahrt würden künftig stadtintern getroffen“, argumentiert Jan-Matthias Krey, der für die CDU im Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung sitzt.

Diskutiert wird die Kreisstraße 63 und die dortige Radwegeplanungen das nächste Mal öffentlich am Montag, 4. Februar. Auf Antrag der Fraktion Pro Geesthacht steht das Thema auf der Tagesordnung des Ausschusses für Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz.