Geesthacht.

11.000 Euro fließen ans Tierheim

Land fördert Betrieb und Investitionen

Geesthacht.  Benefizkonzerte, Spendenläufe, Futtersammlungen – das Team des Geesthachter Tierheims bemüht sich seit Jahren über viele Wege, Geld für die Arbeit an der Lichterfelder Straße zu generieren. Jetzt können sich die Ehrenamtlichen des Tierschutzvereins und die hauptamtlichen Tierheimmitarbeiter über eine Finanzspritze aus Kiel freuen. Die Einrichtung ist eine von acht in Schleswig-Holstein, die vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung bedacht wurden. Rund 11.000 Euro fließen für Betrieb und Sanierungsarbeiten nach Geesthacht.

Die ausgezahlte Fördersumme betrug insgesamt rund 154.000 Euro. „Mit der Unterbringung herrenloser Tiere und Fundtiere leisten ehrenamtliche Tierschutzvereine eine wertvolle Arbeit. In vielen Tierheimen besteht allerdings großer Sanierungsbedarf“, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne), der ankündigte, dass 2019 weitere 350.000 Euro für Betrieb (100.000 Euro) und Investitionen (250.000 Euro) an Tierheimen fließen würden.

Die Finanzierung der Arbeit der Geesthachter Tierschützer ist immer wieder Thema in der Stadt. So fallen unter anderem Kosten für die Kastration von Straßenkatzen, die medizinische Versorgung von Fundtieren, Strom- und Personalkosten an, die nicht alle über die jährlichen Beiträge der Städte Geesthacht (58.000 Euro) und Lauenburg (20.000 Euro) sowie des Amtes Hohe Elbgeest (20.000 Euro) gedeckt werden.