Entsorgung

An Containern türmen sich Müllberge

Geesthacht. Etliche Geesthacht scheinen über Weihnachten ihre guten Manieren verloren zu haben: An mehreren Sammelplätzen für Glas, Altpapier und Kleidung wurden Unmengen von Müll neben Container gestellt. Neben wiederverwertbarem Material, das nicht mehr in die überfüllten Sammelboxen gepasst hat, türmt sich direkt vor und im weiteren Umfeld der Container auch Sperrmüll und Elektroschrott, der dort gar nichts zu suchen hat.

Ähnliche Bilder auch an der Elbuferstraße zwischen Geesthacht und Grünhof-Tesperhude: An dem Sammelplatz in der Nähe des Kernkraftwerkes Krümmel haben Unbekannte ihren Müll säckeweise hinter den Containern für Papier, Glas und Altkleider entsorgt.

Die Abfallwirtschafts-Gesellschaft kümmert sich zwar regelmäßig um die Reinigung der Sammelplätze, kommt derzeit aber nicht hinterher damit, Ordnung zu schaffen. Elektroschrott kann übrigens in einer Sammelbox bei den städtischen Betrieben (Mercatorstraße 14) abgegeben werden, ebenso im Abfallwirtschaftszentrum am Rappenberg in Wiershop. Dort werden gegen Gebühr auch Sperrmüll und anderer Unrat angenommen.

Wird in der Natur und an öffentlichen Plätzen illegal Müll entsorgt, wird im ersten Schritt die öffentliche Hand tätig. Mitarbeiter des Ordnungsamtes entsorgen den Unrat dann – finanziert über den städtischen Haushalt, also die Steuerzahler. Wird der Verursacher ermittelt, muss dieser die Entsorgungskosten im Nachhinein übernehmen und zudem mit einem Bußgeld rechnen. Wird illegal entsorgter Müll auf Privatgrund gefunden, muss der Grundstückseigentümer sich um die Beseitigung kümmern – auch wenn er mit dem Müll nichts zu tun hat.“