Geesthacht

Das sind die Kandidaten für den Wahlkreis 13

Geesthacht.  Insgesamt 24 377 Bürger ab 16 Jahren sind am 6. Mai aufgerufen eine neue Ratsversammlung für Geesthacht zu wählen. Mit CDU, SPD, Grüne, FDP, Die Linke, Freie Wähler bewerben sich sechs Parteien auf die 31 Sitze. Unsere Zeitung stellt alle 96 Kandidaten in loser Reihenfolge vor. Jeder Kandidat war aufgefordert, in vorgegebener Zeichenanzahl Themen zu benennen, die ihm besonders wichtig sind. Im Wahlkreis 13 dürfen insgesamt 1433 Bürger ihre Stimmen im Gemeindehaus der evangelischen Kirche (Am Spakenberg 47) abgeben. Dazu gehören die Anwohner folgender Straßen: Am Haferbeg, Barmbeker Stieg 1-15, Borgfelder Stieg, Eppendorfer Weg, Hansastraße 12-24, Hohenfelder Stieg, Wandsbeker Ring, Worther Twiete und Worther Weg

SPD: Samuel Walter Bauer (65, Diplom Betriebswirt, verheiratet): Wichtig ist mir die Erschließung von Baugebieten durch die Stadt in Eigenregie und weitere Nachverdichtung in der Innenstad sowie das Freizeitbad erhalten und modernisieren. Das Krügersche Haus zu einer Begegnungsstätte für alle entwickeln und die Ortsumgehung muss endlich kommen.

CDU: Carsten Stille (Jahrgang 1972, Systemspezialist Medical Monitoring): Geesthacht hat eine lange Geschichte,wir müssen dafür Sorge tragen, dass wir unsere Stadt als Urlaubs- und Erholungsort nach außen tragen und den Menschen die Natur und unsere Geschichte nahebringen. Ich möchte in Geesthacht dafür Sorge tragen, dass die Politik mit mehr Verstand und Weitsicht für den Bürger agiert.

Grüne: Birgit Gatermann (parteilos, 69, Rentnerin, verheiratet): Verbesserungen in sozialen Bereichen sind mir besonders wichtig. Dazu gehören Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine gute Kinderbetreuung und fachlich qualifizierte Ganztagsbetreuung, Integration in allen Bereichen, unbefristete Arbeitsverträge auch in der Kommune, Barrierefreiheit sowie ein gutes Leben für Senioren.

FDP: Gerd-Joachim Wendt (76, Elektro-Ing. i.R., verheiratet): Meine Ziele sind der zügige Bau der Ortsumgehung, Kreisel B 5/ Fahrendorfer Weg/ Schäferstrift, alternative Nutzung der Bahntrasse für Elektrobusse, Güterverkehr und Karoline sowie die Schaffung neuer Wohngebiete.

Die Linke: Christoph Ulrich Hinrichs (50, Industriekaufmann, geschieden): Meine Ziele sind verpflichtender Anteil am sozialen Wohnungsbau bei allen Vorhaben, die Verbesserung der Infrastruktur – ÖPNV im Hinblick auf Barrierefreiheit sowie den Haushalt visualisieren. Das BBZ muss bleiben und die Kita-Situation verbessert werden. Zudem Prüfung zur Verwendung von Open Antrag.

Freie Wähler: Sven Thömen (46, Rentner): Heutzutage werden Entscheidungen getroffen, die viel Geld kosten und sinnlos sind. Zum Beispiel die Wahl der Steine der Einkaufstraße und der Brunnen. Die Bürger müssen mehr in die Kommunalpolitik einbezogen werden, das geht nur mit Transparenz. Die großen Parteien denken nicht mehr auf Ortsebene, das werden wir Freie Wähler ändern.