Silvestersekt

Geesthachter spenden mehr als 5000 Euro

Foto: Timo Jann

Geesthacht. Rekorderlös nach dem traditionellen Silvestersekt bei Zigarren-Fries an der Bergedorfer Straße: Spenden in Höhe von 5141,73 Euro verbuchte Inhaber Oliver Fries.

Geld, das komplett dem Verein „Hilfe für das schwerkranke Kind“ von Ilse Timm zufließt, denn Fries hatte den Sekt spendiert. „Wir werden damit den Familien kranker Kinder im Sommer eine gemeinsame Ausfahrt in einen Ferienpark ermöglichen“, freute sich Ilse Timm über die großartige Unterstützung der Gäste des ungezwungenen Empfangs an Silvester in der Fußgängerzone.

Es kamen so viel, wie nie zuvor

Bereits zum 26. Mal hatte Fries das Ereignis organisiert. „So viele Gäste wie in diesem Jahr hatten wir aber noch nie“, zog er gestern Bilanz. Sektgläser wurden im Akkord gefüllt und Leergut entsorgt. Als „Flaschenöffner“ war Axel Burmester zum ersten Mal dabei. „Ich denke, ich werde Muskelkater bekommen“, scherzte er zur Halbzeit.

Fries hatte ihn in seinem Fachgeschäft angesprochen, ob er nicht helfen könne. Fries: „Vielen Dank an alle aus Familie und Kundschaft, die hier wieder so toll mit angepackt haben.“ Fries schleppte ununterbrochen Kartons mit neuen Sektflaschen heran, während Ilse Timm mit anpackte und die leeren Gläser zum Spülen brachte. Zwischendurch fanden beide aber immer noch ruhige Momente, um mit Gästen zu klönen.

Geesthachter leerten 432 Flaschen Sekt

„Es ist beeindruckend, wie gut das angenommen wird. Weder Stuhl noch Tisch oder Musik sind nötig, hier treffen sich die Menschen einfach nur und haben ohne jedes Rahmenprogramm eine schöne Zeit“, schwärmte Ilse Timm. Viele Geesthachter hatten sich mit Freunden zum Treffen in der Fußgängerzone verabredet. Fries: „Oft kann man ja nachts nicht mit allen feiern, da ist das hier eine schon traditionelle Gelegenheit, sich mit Freunden und Bekannten auf den Jahreswechsel einzustimmen.“

Insgesamt 432 Flaschen Sekt wurden geleert. Die letzten Gäste mussten am Nachmittag regelrecht „ausgekehrt“ werden.

Nicht alles Spenden kamen durch den Sektverkauf zusammen. Wer sich noch engagierte, lesen Sie in der Printausgabe der Bergedorfer Zeitung / Lauenburgische Landeszeitung vom 2. Januar. ePaper / Abo