Fegebank zu Besuch

Körber-Haus soll funkeln wie Miraculix’ Zaubertrank-Kessel

Susanne Ktz (v.l.), Katharina Fegebank, Arne Dornquast, Sprinkenhof-AG-Chef Martin Görge, Nicole Becker-Kloth (Bezirksamt) auf der künftigen Theaterbühne.

Susanne Ktz (v.l.), Katharina Fegebank, Arne Dornquast, Sprinkenhof-AG-Chef Martin Görge, Nicole Becker-Kloth (Bezirksamt) auf der künftigen Theaterbühne.

Foto: Thomas Voigt

Prominenter Besuch auf der Baustelle des Körber-Hauses: Rundgang mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Katharina Fegebank.

Bergedorf. Ob denn auch das Dach begrünt werde, war eine der ersten Fragen der prominenten Besucherin. Hamburgs Bezirkssenatorin und stellvertretende Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) kam gestern zum Rundgang auf der Körber-Haus-Baustelle nach Bergedorf, zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem 25 Millionen Euro teuren Bauprojekt des Bezirks und der Körber-Stiftung.

Biotop auf dem Dach

„Ja, auf dem Dach entsteht ein Biotop“, versicherte Bezirksamtsleiter Arne Dornquast und vergaß nicht zu erwähnen, dass die Fassade des neuen Kultur- und Begegnungszentrums aus Kupfer gefertigt wird: „In den ersten zwei Wochen wird das Haus funkeln wie der Zaubertrank-Kessel von Miraculix, danach setzt allmählich Patina an“, erwartet der Verwaltungschef.

„Richtig klasse, was hier entsteht“

Für ihn ist es eine „Revolution“, für Haus-im-Park-Chefin und künftige Körber-Haus-Leiterin Susanne Kutz ein „Quantensprung in Kooperationsarbeit“: Das gemeinsame Projekt eines Bezirks und einer Stiftung, angelegt auf 20 Jahre, ist in Hamburg einzigartig. „Es ist richtig klasse, was hier entsteht“, findet Katharina Fegebank. „Ich habe in den vergangenen Jahren bei Besuchen im Haus im Park gespannt verfolgt, wie dieses Vorhaben seinen Weg nimmt. Aber jetzt diesen handfesten Bau zu sehen, das hat nochmal eine ganz andere Qualität.“

Bergedorf wie geschaffen für Pilotprojekte

Nach ihren Worten ist der Bezirk Bergedorf wie geschaffen für Pilotprojekte: „Auf der vergleichsweise größeren Fläche mit weniger Bevölkerungsdichte lässt sich gut Vorreiter sein, sei es mit dem Körber-Haus oder dem wegweisenden Stadtteil Oberbillwerder.“

Bekenntnis der Körber-Stiftung zum Stadtteil

Für Susanne Kutz ist das Gemeinschaftsprojekt vor allem eins: „Ein Bekenntnis der Körber-Stiftung zum Standort Bergedorf.“ Stiftung und Bezirk werden Mieter des Hauses, Eigentümer ist die städtische Sprinkenhof AG. Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2022.