Neuallermöhe

Pizzabote sollte Falschgeld kassieren

Banknotenfälscher nutzen auch die Corona-Krise, um ihre Blüten gewinnbringend in Umlauf zu bringen (Symbolfoto).

Banknotenfälscher nutzen auch die Corona-Krise, um ihre Blüten gewinnbringend in Umlauf zu bringen (Symbolfoto).

Foto: Bernd Wüstneck / dpa

Pizza sollte wegen Ansteckungsgefahr vor die Tür gelegt werden. Geldschein war unter Fußmatte deponiert. Wohnungsbesitzerin öffnete.

Neuallermöhe. Banknotenfälscher nutzen nun auch die Corona-Krise, um ihre Blüten gewinnbringend in Umlauf zu bringen. Zu einem Haus in der Otto-Grot-Straße wurde am Mittwochabend ein Pizzabote bestellt – mit einem Spezialauftrag: Die Pizza sollte wegen der Ansteckungsgefahr vor die Tür gelegt, der unter der Fußmatte deponierte Geldschein einkassiert und das Wechselgeld dann dort abgelegt werden. Der Pizzabote tat wie ihm geheißen, klingelte dann aber sicherheitshalber an der Wohnungstür, um Bescheid zu geben, dass Pizza und Wechselgeld bereitliegen.

Um so überraschter war der Mann, als die Wohnungsbesitzerin ihre Tür öffnete und – ihrerseits überrascht – ihm mitteilte, dass sie gar keine Pizza bestellt habe. Das offenkundige Missverständnis bot den beiden Anlass, den 50-Euro-Schein noch einmal genauer anzuschauen. Tatsächlich ließ die Banknote mehrere Sicherheitsmerkmale vermissen, wie den geriffelten Streifen und das Wasserzeichen. Die hinzugerufene Polizei bestätigte, dass der 50-Euro-Schein gefälscht war.

Vom Täter fehlt bisher noch jede Spur.