Kinderspaß im Schlosspark

Vier tolle Tage im Bergedorfer „Abenteuer Wunderland“

Mit ihrem Team wollen Lisa Kölln und Morten Hudoffsky (vorne) vier lustige Tage auf der Bergedorfer Schlosswiese veranstalten: „Das können wir leider nicht kostenlos anbieten, aber immerhin gibt es eine bunte Abwechslung für Bergedorfs Kinder.“

Mit ihrem Team wollen Lisa Kölln und Morten Hudoffsky (vorne) vier lustige Tage auf der Bergedorfer Schlosswiese veranstalten: „Das können wir leider nicht kostenlos anbieten, aber immerhin gibt es eine bunte Abwechslung für Bergedorfs Kinder.“

Foto: Anne Strickstrock / BGZ / Anne Strickstrock

Spaß und Spiel mit Hüpfburgen und Popcorn von Donnerstag bis Sonntag vor dem Bergedorfer Schloss. 170 Personen zeitgleich zugelassen.

Bergedorf.  Es soll ein Riesenspaß für Bergedorfs Kinder werden, die im Corona-Sommer bislang nicht allzu viel Abwechslung hatten: Von Donnerstag bis Sonntag dürfen sie im „Abenteuer Wunderland“ auf der Bergedorfer Schlosswiese toben, sich mit Freunden treffen und Quatsch machen. „Wenn das Bergedorfer Stadtfest und andere Partys schon ausfallen, wollen wir wenigstens zum Ende der Sommerferien noch etwas Schönes bieten“, sagt Morten Hudoffsky, der sich gemeinsam mit Freundin Lisa Kölln Ende 2018 selbstständig machte und „Morten’s Eventservice“ in Neuengamme gründete.

Mittwochabend wird aufgebaut

Wenn sie auch tagsüber als Notfall-Sanitäter in Reinbek und als Erzieherin in einem Oststeinbeker Hort arbeiten, blühen sie abends in ihren Kinderträumen auf – und wollen für Spaß sorgen: Zwei Karussells und sechs Hüpfburgen, Bullriding, Torwandschießen und ein großes Bungee-Trampolin werden schon morgen Abend aufgebaut.

Bis zu 170 Besucher auf der Wiese

„Wir haben vom Bezirksamt kurzfristig die Genehmigung bekommen, die Schlosswiese kostenfrei zu nutzen. Und auch das Hygienekonzept steht“, freut sich der Geschäftsführer, der in Kooperation mit den Bergedorfer „Eventgestaltern“ arbeitet – und für alle Vier- bis 14-Jährigen auf gutes Wetter hofft. Sie dürfen ihre Eltern mitbringen: Bis zu 170 Besucher dürfen zeitgleich auf dem Platz sein, müssen sich am Eingang registrieren und erhalten verschiedenfarbige Bändchen. Dazu müssen für jeweils einen Euro Wertmarken gekauft werden: Fünf Marken sind fällig, wer sich beim Bungee oder dreimal beim Bullriding versuchen will. Eine Marke gibt ab, wer etwa 15 Minuten lang Karussell oder Hüpfburg genießen will. Wenn Oma und Opa mitkommen möchten, dürfen sie sich eine Sitzbank wünschen und bekommen eine Nummer zugewiesen.

Regelmäßig desinfizieren

Markierungen zu den Abstandsregeln müssen ebenso eingehalten werden wie die Maskenpflicht für Erwachsene. „Der Corona-Aufwand ist echt personalintensiv“, sagt Morten Hudoffsky, der nach jeder Runde alle Bälle, Karussellsitze und Gurte desinfizieren lässt, zudem alle Hüpfburgen und die Toiletten stündlich gereinigt.

Täglich um 11 Uhr geht’s los

„Das Wunderland wird etwa 10.000 Euro kosten, und wir hoffen noch auf Hilfe durch Sponsoren“, sagt der 31-jährige Jung-Unternehmer, der auf facebook und Instagram wirbt – nicht aber Plakate aufhängen darf: „Wir sind ja ein kommerzieller Anbieter und hoffen, durch den Verkauf von Zuckerwatte, Waffeln am Stiel, Bratwurst, Pommes und Getränken nicht ins Minus zu rutschen.“ Geöffnet ist immer ab 11 Uhr, Donnerstag und Sonntag bis 18.30 Uhr, Freitag und Sonnabend bis 19.30 Uhr.