Neuallermöhe

S-Bahn-Unterführung zu häufig überschwemmt

Die Unterführung unter dem S-Bahnhof Allermöhe liegt in einer Senke. Nach größeren Regenfällen steht sie immer wieder unter Wasser.

Die Unterführung unter dem S-Bahnhof Allermöhe liegt in einer Senke. Nach größeren Regenfällen steht sie immer wieder unter Wasser.

Foto: Andreas Laible / Andreas Laible / FUNKE Foto Services

Bahn und Bezirk suchen nach einer Lösung für die Unterführung in Neuallermöhe. Grund: Bei größeren Regenfällen staut sich das Wasser.

Neuallermöhe. Kaum kommt es zu größeren Regenfällen, staut sich das Wasser in der Unterführung unter dem S-Bahnhof Allermöhe. „Zuletzt stand die Unterführung Ende Juni bis zu 50 Zentimeter unter Wasser, die Treppenaufgänge waren nicht trockenen Fußes zu erreichen“, weiß CDU-Politiker Jörg Froh. Nun hakt er im Bezirksamt nach: Was ist die Ursache für den schlechten Abfluss?

Der Bezirk als auch die Deutsche Bahn haben unterschiedliche Entwässerungssysteme, doch beide seien ausgefallen „und waren nicht funktionsfähig“, antwortet die Verwaltung, der das Problem schon längst bewusst ist: „Daher werden die Trummen und Leitungen regelmäßig gespült. Die bestehende Rinne wurde nach Beschädigungen in Folge des Unwetters 2018 erneuert. Nach dem jetzigen Ereignis werden die Trummen und Leitungen erneut gespült.“ Zeitnah werde nun ein Termin mit der DB stattfinden, „um langfristig eine funktionale Lösung zu finden“, so die Antwort des Bezirksamtes.

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Entwässerungsgutachten ist noch in Arbeit

Ob zu befürchten sei, dass sich das Problem mit dem Bau von Oberbillwerder verschärft, will die CDU wissen. Laut Masterplan werden sich zwei bis zu 40 Meter breite Gräben durch den Stadtteil ziehen (der südliche soll parallel zu den Gleisen verlaufen). Ihr Wasserstand wird ähnlich hoch wie in den Neuallermöher Fleeten werden. Ziel sei, so das Bezirksamt, die Niederschläge im Gebiet zurückzuhalten und nur gedrosselt an das Gewässernetz abzugeben. Das Entwässerungsgutachten sei indes noch in Arbeit.