Baustelle

Wentorfer Straße wird am Mohnhof zum Nadelöhr

An der Einmündung Wentorfer Straße in den Mohnhof ist der Asphalt abgesackt, gibt es eine große Bodenwelle.

An der Einmündung Wentorfer Straße in den Mohnhof ist der Asphalt abgesackt, gibt es eine große Bodenwelle.

Foto: Carsten Neff / NEWS & ART

Der Asphalt ist abgesackt, es gibt eine tiefe Bodenwelle. Mit der Sanierung kann nicht bis zum Frühjahr gewartet werden.

Bergedorf. Sonntag, 8. Dezember, wird es eng auf der Wentorfer Straße. Für 7 bis 17 Uhr sind direkt an der Einmündung in die Kreuzung Mohnhof Bauarbeiten geplant: „Der Asphalt ist hier durch die extreme Verkehrsbelastung mittlerweile so stark abgesackt, dass wir mit der Sanierung nicht mehr bis zum Start der Straßenbau-Saison 2020 im kommenden Frühjahr warten können“, sagt Bergedorfs Tiefbauchef Lars Rosinski.

Ausgebessert wird ein mehrere Meter breiter Streifen, der sich im Bereich der Fußgängerquerung vom Sachsentor bis zur Mittelinsel zieht. Autofahrer kennen die Delle im Straßenbelag, sorgt sie auf dem Weg Richtung Hamburg doch stets für einen spürbaren Stoßdämpfer-Test.

Rosinski geht nach Untersuchung der abgesackten Fläche davon aus, dass im Untergrund keine Überraschungen wie etwa eine Unterspülung der Fahrbahn warten. „Aber wissen kann man das nie“, sagt der Experte. „Für den Notfall zieht die Firma Garbers Sonntag zusätzliches Personal nach, damit die Sanierung im Zeitplan bleibt.“

Bisher ist vorgesehen, den Asphalt im betroffenen Bereich abzufräsen und die Delle auszugleichen. Deshalb ist es bis zum Ende der Arbeiten gar nicht möglich, von der Wentorfer Straße in die Holtenklinker Straße einzubiegen. Auch die Einfahrt Richtung Sachsentor bleibt über Stunden dicht. Geradeaus in Richtung Hamburg fließt der Verkehr – aber nur einspurig.