The Voice of Germany

Jetzt hofft Fidi auf viele Stimmen aus ihrer Heimat

In den „Sing offs“ konnte sich die Bergedorferin durchsetzen. Nun ist sie im Halbfinale.

In den „Sing offs“ konnte sich die Bergedorferin durchsetzen. Nun ist sie im Halbfinale.

Foto: Foto: / Kowalski

Die 35-jährige Bergedorferin steht diesen Sonntag im Halbfinale. Wird sie es in das große Finale schaffen?

Bergedorf. Schon ihr Start war vielversprechend: Alle vier Popstars, die bei „The Voice of Germany“ (Sat.1/ProSieben) nach Talenten für ihr Team suchen, drückten Mitte September auf den roten Buzzer, als Fidi Steinbeck auf der Bühne sang. Die 35-Jährige begeisterte sie alle. Nun hat die Bergedorferin in dem Talentwettbewerb zwei weitere Hürden genommen – und hofft auf den Einzug ins Finale: Am Sonntag geht es im Halbfinale darum, die meisten Stimmen der TV-Zuschauer für den Einzug in die letzte Runde zu ergattern. „Seltsamerweise bin ich gar nicht so aufgeregt“, sagt die junge Frau, die in Bergedorf geboren wurde und zur Schule ging. „In den Sing-offs war ich aufgeregter.“

Mit „Lila Wolken“ eine Runde weiter

Der Fernseh-Gesangswettbewerb hat mehrere Etappen: Nach den „Blind Auditions“, in denen die Juroren die Sänger wählen, ohne sie sehen zu können, folgen die „Battles“. Hier schickt jeder Coach aus seinem 20-köpfigen Team zwei Sänger zum Duett, wählt danach nur je einen aus. Fidi sang mit Lukas Linder „Flugzeuge im Bauch“ – und schaffte es weiter. In den „Sing-offs“ singen die verbliebenen zehn Kandidaten dann alleine ein Lied. Der Coach setzt seine jeweiligen Favoriten auf einen Stuhl, kann mehrfach tauschen – doch am Ende bleiben nur zwei je Team übrig. Wieder schaffte es Fidi, die „Lila Wolken“ von Marteria sang, eine Runde weiter.

„Ich habe ganz schön einstecken müssen“

„Ich habe aber ganz schön einstecken müssen“, sagt sie. „Die Sing-offs waren nicht so stimmig.“ Auch Mark Forster stellte fest, dass die Bergedorferin von den anderen Coaches in dieser Runde ganz schön angegangen worden sei – wie auch er selbst. „Die Coaches haben mich ganz schön geärgert, dass ich dich gut finde und so viel in dir sehe“, sagte er – hielt dann aber doch an Fidi fest. Im Team Forster ist zudem noch Musicaldarsteller Oxa.

Und nun haben die Zuschauer das Wort: Das Halbfinale (Sonntag, 20.15 Uhr, Sat.1) wird live übertragen; die TV-Fans stimmen ab, wer weiterkommen soll. Vier Künstler treten dann im Finale am 10. November (20.15 Uhr, Sat.1) gegeneinander an. Fidi hofft, es dorthin zu schaffen – mit vielen Stimmen auch aus ihrer Heimat Bergedorf.

„Ab und zu erkennt mich jemand“

Hier ist die Künstlerin schon länger bekannt. Sie trat unter anderem in der Lola und im Café Chrysander auf. Schon seit sie sechs Jahre alt ist, spielt Fidi – eigentlich Friederike Sophie – Cello. Das Singen jedoch brachte sie sich erst spät selber bei.

Dank der Castingshow ist die Künstlerin nun vielen Menschen in Deutschland ein Begriff. Abgehoben ist die junge Frau aber nicht. Autogramm- und Selfiestress habe sie nicht: „Es kommt aber ab und zu mal vor, dass mich jemand auf der Straße erkennt.“