Klettereinsatz

Höhenretter seilen Mädchen (14/15) aus Hubsteiger ab

Ein Kletter-Retter der SEG-Höhenrettung seilt die beiden Mädchen nacheinander ab.

Ein Kletter-Retter der SEG-Höhenrettung seilt die beiden Mädchen nacheinander ab.

Foto: Carsten Neff / NEWS & ART

Nettelnburg. Kletter-Experten der Feuerwehr Hamburg befreiten am Freitagabend zwei Mädchen nach fünf Stunden aus einem Teleskop-Steiger.

Nettelnburg. Nächtlicher Einsatz der Höhenretter in Nettelnburg: Die Kletter-Experten der Feuerwehr Hamburg befreiten zwei Mädchen nach fünf Stunden aus dem Korb eines Teleskop-Steigers.

Ihre Eltern hatten das Gerät angemietet, um in der Straße Püttenhorst einen großen Baum zu fällen. Nachdem die Arbeit getan war, kletterten die Kinder in den Korb: "Nur so zum Spaß, um die tolle Aussicht zu genießen." Doch in etwa 16 Metern Höhe, versagte das Gerät den Dienst. Der Fahrkorb ließ sich nicht mehr bewegen - nicht auf, nicht ab.

Nachdem zunächst die Eltern, dann Polizei und Feuerwehr, mit telefonischer Unterstützung eines Servicetechnikers, vergeblich versucht hatten, die Kinder im "Notbetrieb" des Teleskopsteigers gen Boden zu bekommen, wurden die Höhenretter alarmiert.

Ein Kletterer seilte die Mädchen einzeln ab. Beide Kinder blieben unversehrt: "Das Abseilen war wie Seilbahnfahren auf dem Spielplatz, nur viel langsamer..."

Am Ende blieb es beim Schrecken, verletzt wurde niemand. Gegen 23.30 Uhr, nach fünf Stunden in der Höhe, war alles vorbei. „Hoffentlich habt ihr wenigstens ein paar Bilder für eure Instagram-Accounts gemacht“, scherzte ein Feuerwehrmann mit den Jugendlichen.