Bergedorfer Hafen

"Uns Ewer" knapp vor dem Untergang gerettet

Fast untergegangen: Das Traditionsschiff „Uns Ewer" ragt Mittwochvormittag nur noch Zentimeter aus m Wasser des Bergedorfer Hafens, dem sogenannten Serrahn. Vereinsmitglieder und Feuerwehrleute starten die Rettung.

Fast untergegangen: Das Traditionsschiff „Uns Ewer" ragt Mittwochvormittag nur noch Zentimeter aus m Wasser des Bergedorfer Hafens, dem sogenannten Serrahn. Vereinsmitglieder und Feuerwehrleute starten die Rettung.

Foto: Ulf-Peter Busse

Bergedorf. Beinahe wäre Bergedorfs Traditionsschiff im Hafen versunken. Haustechniker des Einkaufszentrums CCB schlagen Alarm.

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Nur Minuten bis zum Untergang

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Erste Rettungsversuche scheitern

Das CCB-Team handelte blitzschnell, suchte im Internet nach Telefonnummern des Ewer-Vereins, der das Schiff vor fünf Jahren im Serrahn als Bergedorfs maritimes Wahrzeichen gebaut hat. Nach vergeblichen Versuchen meldet sich jemand – und sofort rückten sechs Vereinsmitglieder an. Sie setzten mit dem Ruderboot zum Ewer an der Fischtreppe über, setzten die Bilge-Pumpe in Gang. Doch die Leistung des Geräts war zu gering, der Ewer sackte weiter weg. Nach zwei Stunden riefen sie die Feuerwehr, die um 10.30 Uhr schließlich mit mehreren Einsatzfahrzeugen, 20 Mann und vor allem einer großen Pumpe anrückte. Die förderte rund 400 Liter Wasser pro Minute aus dem Rumpf des Ewers.

Feuerwehr hilft mit großer Pumpe

Der Erfolg war schnell sichtbar: Zentimeter um Zentimeter hob sich „Uns Ewer“ aus den Fluten des Serrahn. Nach zwei Stunden schwamm er wieder, als sei nichts gewesen. Das entspannte die Vereinsmitglieder an Bord zwar, wirklich aufatmen können sie aber nicht: „Eigentlich sollte unsere Saison mit Ausfahrten und Aktionen am 1. Mai beginnen. Aber mindestens der erste Monat fällt nun aus“, sagte Carsten Weide vom Vorstand. „Wir müssen mindestens alles schrubben und Teile der Technik austauschen, so etwa das gerade installierte neue Funkgerät.“

Umfang er Schäden noch unbekannt

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„Saison ist in Gefahr“

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