Friedrich-Frank-Bogen

Neuer Einkaufstreff mit Aldi und Budni entsteht

Eröffnung am 1. Juli: Andreas Krzystek (r.) und Michael Bücker auf der Aldi- Baustelle am Friedrich-Frank-Bogen 170.

Eröffnung am 1. Juli: Andreas Krzystek (r.) und Michael Bücker auf der Aldi- Baustelle am Friedrich-Frank-Bogen 170.

Foto: Thomas Voigt

Bergedorf-West. Was lange währt, wird endlich gut: Nach fast drei Jahren Stillstand wird bei Aldi weitergebaut.

Bergedorf-West.  „Nun bekommt Bergedorf-West endlich seinen neuen Einkaufsschwerpunkt“, freut sich Andreas Krzystek, Leiter Immobilien und Entwicklung bei Aldi Nord. Nach fast drei Jahren Baustillstand am Friedrich-Frank-Bogen 170, bedingt durch den Auftrag an einen erfolglosen Generalunternehmer, wird nun wieder fleißig auf der Baustelle gearbeitet.

Neuer Markt fast doppelt so groß

Erklärtes Ziel ist nun, den neuen Aldi-Markt mit 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche am 1. Juli zu eröffnen. Der jetzige Aldi-Markt nebenan am Bahndamm, eröffnet im Jahr 1975, ist mit 630 Quadratmetern nur etwa halb so groß.

„Der Neubau besticht vor allem durch großzügige Fensterfronten, ein helles Licht- und Farbkonzept und übersichtliche Warenpräsentation“, unterstreicht Krzystek. „Wir haben deutlich breitere Gänge und höhere Decken.“ Entgegen der ursprünglichen Pläne wird nun auf der Westseite neben dem Eingangsbereich ein zusätzlicher Backraum errichtet, direkt bei der Frischgebäckabteilung. „Dann müssen die warmen Brötchen nicht durch den Markt zu den Regalen transportiert werden“, erklärt Krzystek.

Heizung mit Abwärme und Fotovoltaik

Der Projektleiter Michael Bücker ist stolz auf die hohe Energieeffizienz des Hauses: „Die Heizung wird aus der Abwärme der Kühl- und Gefriergeräte gespeist. Das war lange Zeit nicht möglich, weil die dabei entstehenden Gase nicht mit einem Lebensmittelhandel vereinbar waren. Aber nun ist die Entwicklung weit genug vorangeschritten.“ Zweiter Öko-Pluspunkt: eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, die einen Teil der Stromversorgung des Gebäudes leistet.

Alter Markt schließt nach Ostern, dann geht Budni rein

Für gut zwei Monate müssen die Bewohner von Bergedorf-West auf einen nahegelegenen Aldi-Markt verzichten. Denn der alte Markt schließt seine Türen gleich nach Ostern. Nach einer gründlichen Sanierung des Gebäudes ziehen vermutlich ebenfalls zum 1. Juli Budnikowsky und eine Bäckereifiliale dort ein. Budni gibt dann seine Filiale gegenüber im Einkaufszentrum Bergedorf-West auf.

Mehr als 100 komfortable Parkplätze

„Zwischen Aldi und Budni stehen den Kunden dann deutlich über 100 Parkplätze zur Verfügung“, kündigt Andreas Krzystek an. „Unsere Parkplätze sind dann 2,80 statt bisher 2,50 Meter breit, und es gibt 24 Fahrradstellplätze.“