Ab Montag

Goerdelerstraße gesperrt für neue Wärmetrasse

Lohbrügge.  Damit die Bewohner der Goerdelerstraße nicht bald bibbern müssen, wird die Fernwärmetrasse vor ihrer Haustür ausgetauscht. Daher wird die Straße von Montag an bis voraussichtlich zum 8. Februar gesperrt – und zwar zwischen der Habermannstraße und der Sterntwiete. Bergedorfs Polizei bezeichnet die Vollsperrung als „Notmaßnahme“. Fußgänger kommen durch, Anwohnern wird die Zufahrt zu ihren Wohnungen gewährleistet.

Die beiden Leitungen, die Warmwasser transportieren, seien nicht mehr komplett dicht, sagt Dirk Mengen, Betriebsleiter des Heizwerkes am Havighorster Weg: „Bevor es knackt und crashed, lassen wir lieber jetzt flexible Leitungen verlegen, können anschließend das System umschließen. Frieren muss also niemand“, verspricht er.

Das gasbetriebene Heizwerk mit angeschlossenem Holzhackschnitzelwerk versorgt in Lohbrügge-Nord rund 6400 Wohnungen und 800 Einzel- und Reihenhäuser mit Warmwasser zum Heizen, dazu die Lohbrügger Hochschule, das Gymnasium Bornbrook und einige Kitas. Das etwa 50 Jahre alte Netz erstreckt sich über 40 Kilometer Rohrleitungen, die immer wieder mal in Teilstrecken saniert werden müssen. Betreiber ist die RWE-Tochter Innogy.