Rathaus

Langes Warten auf einen Radunterstand

Bergedorf.  Es klingt nach einem richtigen Kuddelmuddel: Schon vor längerer Zeit sollten die Mitarbeiter des Rathauses eigentlich einen Fahrradunterstand erhalten, auch um das Radfahren zu fördern. Doch leichter gesagt als getan: Nach der Standortsuche gibt es nun auch bei der Realisierung Schwierigkeiten, musste Verwaltungsdezernent Ulf von Krenski auf Nachfrage von Helmuth Sturmhoebel (Die Linke) einräumen.

Erste Probleme hatte es gegeben, als die geplante Fläche für den Fahrradunterstand wegfiel. Denn die Poststelle, die dafür eigentlich weichen sollte, darf aus Denkmalschutzgründen nicht abgerissen werden. Eine langwierige Suche folgte. Nun soll ein Teil des Mitarbeiterparkplatzes hinter dem Standesamt für den Fahrradunterstand genutzt werden. Aber das zweite Problem wartet schon: Ein Container am Lichtwarkhaus, in dem der Bezirk Doppelstockbetten lagerte, sollte versetzt und zum Fahrradunterstand umfunktioniert werden – auch um das Budget von exakt 5001 Euro nicht zu sprengen. „Nun hat sich aber herausgestellt, dass es kein Container ist, sondern eine Leichtbauhalle“, so von Krenski. Und diese Halle zurückzubauen würde allein 26.000 Euro kosten.

Auf den Fahrradunterstand, der auch ein richtiges Fundament und einen Stromanschluss bekommen soll, müssen die Mitarbeiter nun wohl noch etwas länger warten. Von Krenski: „Wir müssen jetzt eben eine Ausschreibung machen.“