Bergedorf.

Schulwege sicherer machen

Antrag Pläne sollen helfen, Problemstellen zu erkennen

Bergedorf.  40 Unfälle mit Beteiligung von Kindern gab es im vergangenen Jahr auf Bergedorfs Straßen. Oft genug war es der Schulweg, auf dem die Kids in brenzlige Situationen gerieten. Die Bezirksversammlung will deshalb anhand konkreter Routen prüfen lassen, wie Bergedorfs Schulwege sicherer werden können: Einen entsprechenden Antrag der Grünen überwiesen die Politiker jetzt zur weiteren Debatte in den Verkehrsausschuss.

„Viele Schulwege sind nur begrenzt sicher“, stellte Norbert Fleige (Grüne) fest. Das gefährde nicht nur die Kinder, es gebe deshalb „auch mehr Elterntaxis vor den Schulen“, was weitere Gefahren in sich berge. Schulwege sollten deshalb konkret definiert werden.

Solche „Schulwegpläne“ gibt es bereits im Bezirk Eimsbüttel. Dabei werden die Problemstellen identifiziert, indem Schüler, Eltern und Experten der Polizei gemeinsam etwa ungünstige Ampelschaltungen oder fehlende Verkehrsinseln aufspüren und bei Politik und Verwaltung benennen. So können dann bauliche Verbesserungen geplant werden.

Eine nachvollziehbare und sinnvolle Idee, meinten auch die anderen Fraktionen und wollen nun im Ausschuss weiter diskutieren. Idee: Konkret könnte ein externes Büro beauftragt werden, mit drei Schulen exemplarisch Schulwegpläne zu entwickeln.