Fördergebiet Serrahn

Vier Planungsbüros stellen Ideen für den Hafen vor

Bergedorf. . Der Zeitplan ist eng gesteckt, daher wird es Bergedorfs Hauptausschuss sein, der morgen, 18 Uhr, der Konzeptfortschreibung zustimmt, um die Planung für den Bergedorfer Hafen voranzutreiben. Schließlich wird schon am 27. November der Senatsbeschluss erwartet, der das Gebiet um den Serrahn zum Rise-Fördergebiet erklärt. Und dann könnten bis zum Jahr 2025 Wünsche wahr werden, denn die Hälfte aller Investitionen können über Rise finanziert werden.

Ganz oben auf der Wunschliste steht die geplante Kupferhofterrasse, für die bereits die ersten Probebohrungen im „atmosphärischen Binnenhafen“ angelaufen sind – um die Tragfähigkeit des Bodens für eine Pfahlgründung zu erforschen. Schon im Frühjahr 2019 könnte mit den gut 500.000 Euro teuren Arbeiten begonnen werden.

Um die Aufwertung der historischen Serrahnstraße bemühen sich bereits vier Stadtplanungsbüros. Ihre überarbeiteten Ergebnisse wollen sie nun der Öffentlichkeit präsentieren: Für kommenden Mittwoch, 21. November, hat Bergedorfs Baudezernent Uwe Czaplenski die Freiraumplaner von 18.30 bis etwa 21.30 Uhr ins KulturForum an der Serrahnstraße eingeladen. Die Teams werden nacheinander jeweils 25 Minuten lang ihre Ideen vorstellen. Anschließend dürfen alle Bergedorfer an „Werkstatt-Tischen“ diskutieren und die Entwürfe mit Meinungskärtchen kommentieren.

Wohlgemerkt geht es nicht allein um neues Straßenpflaster, Schiffsanschlüsse und die Zukunft eines (rostfreien) Krans: Das Fördergebiet soll auch die Ernst-Mantius-Straße bis hoch zum Amtsgericht einschließen, den Schlossteich und die Kirche St. Petri und Pauli.