Haus im Park

Gräfin Schönfeldt macht Lust auf den Lese-Winter

Bergedorf. . Vom unvergänglichen Sommer bis zum Schnee in Amsterdam und den unverfrorenen Freunden ist alles dabei: So lauten drei von gut 25 Buchtiteln, denen sich Sybil Gräfin Schönfeldt mit Begeisterung gewidmet hat. Aus alter Tradition kommt die bekannte Hamburger Journalistin und Autorin wieder nach Bergedorf, um am Freitag im Haus im Park ihre Lieblingslektüre aus diesem Jahr vorzustellen.

Auf ihrer Liste stehen informative und unterhaltsame Neuerscheinungen, nicht nur von bekannten Namen wie Martin Suter, Bodo Kirchhoff und Isabel Allende. Auch wird etwa die Biografie über „Queen Victoria“ von Karina Urbach vorgestellt. Ebenso gibt es ein Porträt der 1889 in Gotha geborenen Dada-Künstlerin Hannah Höch (geschrieben von Harald Neckelmann). Zumindest geografisch nicht weit entfernt lebten die Geistesgrößen, die Peter Neumann in seinem Werk „Jena 1800“ vorstellt. Daran dürfte auch Nobelpreisträger Eric Kandel seinen Spaß haben, der sich auf Gehirn- und Gedächtnisforschung spezialisiert hat und sein jüngstes Werk „Was ist der Mensch?“ betitelte.

Leichtere Kost dürfte der Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“ von Verena Roßbacher sein oder die Idee des Paolo Giordano, der seine Leser vier italienische Jugendliche 20 Jahre lang begleiten lässt. Historisch Interessierte mögen vielleicht „Eine Familie in Deutschland“ des von Gräfin Schönfeldt sehr geschätzten Schriftstellers Peter Prange. Bergedorfs Sachsentor-Buchhandlung hat alle Werke vorrätig.

Fr., 16.11., 19.30 Uhr, Haus im Park, Gräpelweg 8, Eintritt frei.