Vortrag

Wie modern ist das heutige Judentum?

Bergedorf.  Erstmalig predigten sie auf Deutsch, erklang sogar Musik im Gottesdienst: Vor gut 200 Jahren modernisierte sich das Judentum in Hamburg. Neue liberale Elemente zogen damals in die Andacht ein, weil sich Angehörige der bürgerlichen Oberschicht eine Wiederbelebung des Judentums erhofften, das in orthodoxen Ritualen erstarrt war. Doch was ist eigentlich von dieser Bewegung geblieben?

Darüber referiert Dr. An­dreas Brämer, Vize-Leiter des Hamburger Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, am Mittwoch, 19. September, als Gast des christlich-jüdischen Dialogs. Ab 19.30 Uhr geht es im Petri-Saal an der Bergedorfer Schlossstraße 5 um das Thema: „Zwischen Tradition und Aufbruch – 200 Jahre Reformjudentum“. Der Eintritt ist frei.