Bergedorf

So sah es hier vor 100 Jahren aus

Bergedorf-Fotoband  Autor Ronald Hartmann stellt Alt und Neu gegenüber

Bergedorf.  „Dein Roman ,Bergedorf – die Schatzsuche’ hatte ganz viel Text und keine Bilder“, bemängelten Freunde vor gut einem Jahr. Das nahm sich der Bergedorfer Autor, Fotograf und Archivar Ronald Hartmann (58) zu Herzen und setzte sich kurzerhand daran, einen Bergedorf-Band nur mit Fotos zusammenzustellen.

Herausgekommen ist dabei ein interessantes Werk mit dem Titel: „Bergedorf – Veränderungen“. Hartmann hat historische Motive aus seiner umfangreichen Sammlung herausgesucht und ihnen darunter jeweils aktuelle Fotos gegenübergestellt, die er vom selben Standort in dieselbe Richtung geschossen hat.

Auf einigen Buchseiten ist Bergedorf nicht mehr wiederzuerkennen. So sehen wir ein modernes CCB-Fachmarktzentrum, wo vor 100 Jahren noch Bergedorfs Stuhlrohrfabrik stand. Oder eine Busrampe zum ZOB hinauf, daneben ein asiatisches Restaurant. Früher war dort das Bahnhofshotel mit Biergarten, dahinter Bergedorfs alter Bahnhof – und eine Menge Freifläche. Bei anderen Gegenüberstellungen sind Gemeinsamkeiten noch erkennbar – etwa das Eckhaus an der Serrahnstraße beim CCB, das seit Kurzem ein Steakrestaurant beherbergt.

„Bergedorf – Veränderungen“ ist das fünfte Bergedorf-Buch von Ronald Hartmann: „Bisher habe ich insgesamt 1000 Bücher verkauft, auch an frühere Bergedorf, die jetzt in England oder den USA leben.“ Das neue Fotobüchlein ist in Kürze für 14,99 Euro bei Heymann im CCB erhältlich.