11. Bergedorfer Bautage

Spezial-Service für die Bauherren

Bergedorf. Die Bergedorfer Bautage wachsen von Jahr zu Jahr. Am 26. und 27. März präsentieren sich auf dem Frascatiplatz neben Handwerk, Bauwirtschaft und Haustechnik, neben Maklern, Finanzierern und Versicherern auch wieder mehrere Dienststellen des Bezirksamtes.

Ein Angebot stößt dabei immer auf besonders großes Interesse: die Außenstelle des Bergedorfer Bauamtes.

Wer Interesse an einem Carport oder einem Wintergarten hat, eine Fotovoltaikanlage montieren möchte oder einen Dachausbau plant, findet auf den Bergedorfer Bautagen viele Anbieter und erfahrene Handwerker. Ihre fachkundige Beratung ist aber nur eine Seite der Medaille: Ob etwa eine Satzung die großflächige Versiegelung von Grundstücksflächen ausschließt, für Dachgauben bestimmte Formen im jeweiligen Bebauungsplangebiet festgelegt sind oder Einschränkungen für Solarpanele oder Zäune bestehen, können diese Experten nur selten sicher sagen.

"Unser Bauamt ist wieder vor Ort", betont Rathaussprecher Dr. Andreas Aholt. Die Mitarbeiter haben vom Frascatiplatz per Computer Zugriff auf alle notwendigen Informationen, um etwa zu klären, ob im Baugebiet großflächige Pflasterflächen zulässig sind oder es einer Sondergenehmigung für eine Erdwärmebohrung bedarf. "Die Bergedorfer können gleich mit einem Sachbearbeiter sprechen, wenn sie einen Swimmingpool oder eine Garage planen", sagt Aholt. Bevor die Bürger etwa über Carport-Größe, Formen oder Dachneigung mit Handwerkern verhandeln, könnten sie so zunächst klären, was im jeweiligen Gebiet möglich ist, ob etwa bestehende Beschränkungen ihren Wünschen entgegenstehen.

Die richtige Reihenfolge könne helfen, Fehlplanungen, Enttäuschungen oder auch manchen Rechtsstreit zu vermeiden, bestätigt Angela Braasch-Eggert. Bergedorfs amtierende Bezirksamtsleiterin weiß nur zu gut, wie ärgerlich Fehlplanungen sein können. Über viele Jahre hatte die Juristin als frühere Rechtsamtsleiterin, diverse Auseinandersetzungen rund um verweigerte Baugenehmigungen zu behandeln.

Neben den Bauexperten des Bezirksamtes ist auch wieder Bergedorfs Umweltberatung zur Stelle. Bei Dieter Klincke erhalten Besucher Informationen zum nachhaltigen Energiesparen und zu gesundem Wohnen. Wer Wohnung oder Haus modernisieren oder neu bauen will, für den hält Klincke Infos zu Förderprogrammen bereit. Die Regeln ändern sich fast im Monatsrhythmus, sorgen für wachsende Verwirrung: Dieses Jahr besteht wieder die Möglichkeit, für Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung zinsgünstige Darlehen oder andere Förderungen zu beantragen.