Laßrönne

Ufersicherung für 1,7 Millionen

Laßrönne/Altengamme (hy). Hauptdeich-Anlieger in Kirchwerder, die über die Elbe schauen, wundern sich über größere Baumaßnahmen auf der niedersächsischen Uferseite.

Laßrönne/Altengamme (hy). Hauptdeich-Anlieger in Kirchwerder, die über die Elbe schauen, wundern sich über größere Baumaßnahmen auf der niedersächsischen Uferseite.
Nachfragen unserer Zeitung ergaben, dass es in Laßrönne zwei Baumaßnahmen gibt, die nichts miteinander zu tun haben, aber nur etwa 25 Meter voneinander entfernt sind.

Die Stadt Winsen (Luhe) und der Artlenburger Deichverband gaben nun 44 neue Parkplätze frei, die am Elbdeich für Ausflügler gebaut wurden. Die größere Baustelle befindet sich gleich nebenan. Für etwa 1,7 Millionen Euro, die vom Bund bereitgestellt werden, wird noch zwei Monate lang die Ufersicherung - Deckwerk aus Schüttsteinen - in einem Bereich ohne Deichvorland auf 400 Meter Länge erneuert.

"Die alte Sicherung, die etwa 40 Jahre alt ist, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen", sagt Norbert Thiemann, Geschäftsführer des Artlenburger Deichverbandes. Die Wasserstände hätten sich seit Mitte der 70er-Jahre drastisch verändert: "Das Tide-Niedrigwasser ist heute erheblich niedriger als damals und das Tide-Hochwasser leicht erhöht. Der Tidenhub betrug damals 2,50 Meter, heute sind es fünf Meter", so Thiemann.