Leserbrief: Windkraftanlagen

"Lastenausgleich durch Emissionsabgabe"

Betr.: "Kritik an Überlastung des Bezirks", Vier- und Marschlande-Seite vom 21. 7. 2012

Für eine Windkraftanlage erhält der Grundstückseigentümer eine jährliche Pacht von 20 000 bis über 30 000 Euro.

Wenn durch deren Betrieb Nachbarn belästigt werden, liegt nichts näher, als einen - durchaus erheblichen - Teil dieses Geldes dazu zu verwenden, ihnen Immissionsschutzmaßnahmen zu finanzieren oder, wenn das nicht möglich ist, eine Art Schmerzensgeld zu zahlen.

Profitieren würden alle. Denn die Emissionsabgabe schüfe einen Anreiz, Technik und Standortwahl in einer Weise weiter zu entwickeln, dass möglichst wenig Belästigungen entstünden.

Dirk Emmermann , 21037 Hamburg