Freisprechung

88 junge Menschen wollen nun als Gärtner arbeiten

Zollenspieker (hy). Sie haben sich für einen grünen Beruf entschieden, beendeten nun ihre Ausbildung: 88 Hamburger Gärtner wurden gestern im großen Festsaal des Zollenspieker Fährhauses freigesprochen.

Unter den Ex-Azubis sind neun junge Menschen, die im Bezirk Bergedorf das Handwerk des Gärtners erlernt haben.

"29 Prozent von ihnen haben mit der Note 'gut' oder 'sehr gut' abgeschlossen. Das ist ein wunderbares Ergebnis", sagt Hans-Peter Pohl, Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer Hamburg. Er war für den erkrankten Andreas Kröger, Präsident der Landwirtschaftskammer Hamburg, eingesprungen.

Die drei Besten bei der Abschlussprüfung waren Florian Crocoll (98,6 Punkte), John-Patrick Kebiche (96,6) und Henryk Härtel (96,1). Alle drei sind Garten- und Landschaftsbauer und erhielten die Note eins. Platz fünf belegt Matthias Fuhst (92,2 Punkte, Note 1), Platz sechs Mats Woelfert (92,2, Note 1) - ausgebildet in der Gärtnerei Sannmann in Ochsenwerder (siehe rechts).

72 der 88 jungen Gärtner haben sich für die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau entschieden. Sechs sind nun Friedhofsgärtner und weitere sechs Zierpflanzenbauer. Jeweils zwei wollen ihr Geld als Staudengärtner und Gemüsebauer verdienen.

Bitter: 26 der insgesamt 117 Auszubildenden (22,2 Prozent) haben die Abschlussprüfung nicht bestanden. Drei (2,6 Prozent) haben nicht an der Prüfung teilgenommen.

Die 88 Junggärtner, die gestern freigesprochen wurden, bekamen im Fährhaus Urkunden und Zeugnisse. Gemeinsam mit ihren Familien und den "Offiziellen" der Landwirtschaftskammer Hamburg stießen sie mit Kaffee und Limonade auf ihren Erfolg an.