Vorbildliche Berufsorientierung

Qualitätssiegel schmückt die Stadtteilschule

Kirchwerder (hy). Die Stadtteilschule Kirchwerder darf sich mit dem Siegel "Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung" schmücken. Im Hamburger Schulmuseum an der Seilerstraße wurde Schulleiter Uwe Timmermann, Lehrern, Schülern und einer Elternratsvertreterin das begehrte Qualitätssiegel überreicht.

"Für unsere Schule, die ehemals eine Haupt- und Realschule war und nach dem Wechsel der Schulform zur Gesamtschule nun seit einem Jahr eine Stadtteilschule ist, ist diese Auszeichnung von großer Bedeutung", sagt Lehrerin Daniela Pfalzgraf und fügt hinzu: "Wir blicken auf eine lange Tradition von berufsorientierten Aktivitäten zurück, die nun in die wachsende Schule integriert und stetig ausgebaut werden sollen."

Die Juroren vom Hamburger "Arbeitskreis Schule/Wirtschaft" hatten Ende Mai die Schule besucht. Sie hoben bei der Verleihung des Siegels besonders hervor, dass in Kirchwerder allen Schülern ihre beruflichen Möglichkeiten individuell aufgezeigt würden. Dabei werde mit zahlreichen Partnern im Stadtteil und im Bezirk kooperiert, darunter die Agentur für Arbeit, die Berufsschulen und das "Deichprogramm 21037". Die Schule arbeitet bei der Berufs-Orientierung auch mit vielen Unternehmen zusammen. Pfalzgraf: "Im neuen Schuljahr soll eine Kooperationsvereinbarung mit der Hauni Maschinenbau AG unterzeichnet werden." Mit dem Start der Oberstufe im kommenden Schuljahr soll es erstmals auch eine Studien-Orientierung geben.

Das Siegel wird voraussichtlich beim Schulfest am 5. September feierlich in der Schule angebracht. Alle drei Jahre muss sich die Stadtteilschule um eine erneute Zertifizierung bemühen, wenn sie weiterhin Wert auf das Siegel legt. Es wird seit 2004 vergeben. Seitdem sind 47 Hamburger Schulen ausgezeichnet worden, unter anderem die Stadtteilschule Bergedorf und das Gymnasium Bornbrook.