Saison beginnt

Vierländer Rosenhof öffnet seine Türen

Kirchwerder (wi). Der Kummer ist groß. Wohl kaum ein Rosen-Liebhaber, der nicht in diesem Frühjahr bei Züchter Jan Janßen Verluste beklagt.

Kübelpflanzen hatten überhaupt keine Chance. Sie erfroren bei den Februar-Frösten fast ausnahmslos. Aber auch im Boden gingen Rosen kaputt.

Dabei ist die Königin der Blumen durchaus winterhart. "Aber derartige Extreme überlebt auch sie nicht immer", sagt der Gärtnermeister. Vor der Frostperiode sei der Winter so mild gewesen, dass die Pflanzen alle im Saft standen und ausschlugen. Dann kam der Temperatursturz von plus sieben auf minus 17 Grad Celsius. "Ein wahrer Frostschock", sagt der 42-Jährige.

Wer lange Freude an seinen Rosen haben möchte, sollte sie nicht in Kübel pflanzen. "Töpfe frieren viel schneller durch als der Boden", sagt Janßen. Außerdem bieten Gefäße den Pfahlwurzlern auf Dauer zu wenig Platz. "Wichtig ist auch, dass sich die Veredelungsstelle während des Winters etwa daumendick unter der Erde befindet", weiß der Experte aus Erfahrung. Trotzdem musste auch er einige Verluste hinnehmen.

Nur fallen sie auf dem weitläufigen Gelände des Vierländer Rosenhofs nicht ins Gewicht. Auch in dieser Saison bietet der Züchter etwa 500 Sorten an, davon basiert etwa ein Drittel auf englischen Rosen. Die herrlichen Blütenpflanzen gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Wuchsformen: von Mini- über Strauch- und Kletter- bis hin zu Stammrosen. Klassische Staudenpflanzen wie Stockrosen oder Klatschmohn ergänzen das Sortiment. Geöffnet ist am Kirchwerder Hausdeich 182 donnerstags bis montags von 10 bis 18 Uhr. Dienstags und mittwochs ist Ruhetag. Jan Janßen ist unter Telefon 0179/625 00 64 erreichbar.