St. Marien Bergedorf

Kreuzweg rund um die KZ-Gedenkstätte

Neuengamme (mad). Der Palmsonntag vor Ostern erinnert an den Einzug Christi in Jerusalem. Eine große Menschenmenge jubelte ihm zu und legte als Zeichen seiner Königswürde Palmenzweige auf seinen Weg durch die Stadt.

Später wurde Jesus Christus verhaftet, verurteilt und am Karfreitag gekreuzigt.

Seit 1983 geht die katholische Gemeinde St. Marien Bergedorf am Palmsonntagabend den Kreuzweg rund um das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme. Gedacht werden soll der Leidensgeschichte Christi und der 100 000 Menschen, die zwischen 1938 und 1945 hier inhaftiert und gequält wurden - 42 900 Menschen fanden den Tod.

Zum gemeinsamen Gehen und Beten lädt die Gemeinde St. Marien alle katholischen und evangelischen Nachbargemeinden ein.

Der Kreuzweg beginnt am Sonntag, 1. April, um 17 Uhr am Eingang zum Appellplatz (Bushaltestelle "Ausstellung"). Er dauert knapp zwei Stunden, kreuzt historische Orte wie den ehemaligen Appellplatz, die Fundamente der Häftlingsbaracken, des Krankenreviers, des früheren Strafbunkers und den damaligen SS-Hof und endet am Ehrenmal. Warme Kleidung wird dringend empfohlen. Weitere Informationen gibt Diakon Stefan Mannheimer unter Telefon (040) 51 33 71 52.