Menschen aus dem Stadtteil

Ruhe und Natur gegen nichts eintauschen

Waltraut und Werner Habel lieben ihr Zuhause, ihr Reitbrook. Gemeinsam wohnen sie seit 35 Jahren und in vierter Generation am Vorderdeich im Geburtshaus der Mutter von Werner Habel.

Auch der 62-Jährige ist gebürtiger Reitbrooker, wuchs aber in Allermöhe auf, wo die Eltern eine Schmiede hatten. Waltraut Habel kommt aus Hamm: "Ich kenne also das Stadtleben zur Genüge. Dort ist es viel anonymer als hier", sagt sie. Beide möchten das Gefühl der Ruhe und Gelassenheit, die Weite und den Blick auf Pferde und Natur sowie ausgedehnte Radtouren für Nichts mit dem pulsierenden Großstadtleben tauschen. "Allerdings nimmt auch hier der Verkehr, besonders der Schwerlastverkehr zu", sagt Werner Habel. Er bedauert, dass der Vorderdeich immer mehr zur Rennstrecke wird. Gemeinsinn, Fröhlichkeit und eine optimistische Lebenseinstellung bringt das Ehepaar Habel in ihr Engagement für die Dorfgemeinschaft ebenso ein wie in Theatergruppe und Chor der Liedertafel Frohsinn.