Leserbrief: Windkraftanlagen

"Mindestabstand sollte 1500 Meter betragen"

Betr.: "Anwohner trauen Prognosen nicht", Seite Vier- und Marschlande vom 8. 3. 2012

Der Bergedorfer Zeitung ist zu danken, dass sie schon zweimal ausführlich über die Infoveranstaltungen der BSU berichtet hat. Am 8.März schrieb Ihr Redakteur "Eine Benachteiligung für die Gesundheit könne ausgeschlossen werden." Dem muss dringend widersprochen werden!

Die Behördenvertreter haben keine Informationen über Infraschall gegeben. Wer im Internet unter "Irrweg Windenergie" oder "Windwahn" oder "Infraschall" nachliest, erfährt in ausführlichen Gutachten über Schlafstörungen, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Angstattacken nach Inbetriebnahme der Megawatt-Anlagen mit 150 Metern Höhe. Besonders betroffen machen die Klagen der Anwohner über die Leiden ihrer Kinder.

Immer wieder wird ein Mindestabstand von der 10-fachen Anlagenhöhe gefordert, das heißt mindestens 1500 Meter zur nächsten Wohnsiedlung.

Laut Artikel 2 im Grundgesetz hat jeder Mensch das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Wenn der Mindestabstand von 1500 Metern zur Wohnbebauung nicht garantiert wird, muss diesem Gebiet die Eignung abgesprochen werden.

Heiner Gronau, 21039 Hamburg

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