Schmallenberg

Virus erst im zweiten Anlauf erkannt

Bergedorf (hy). Bei den vier am Schmallenberg-Virus erkrankten Lämmern handelt es sich um jeweils zwei Tiere aus je einer Herde in Bergedorf und Harburg.

"Die Ergebnisse der ersten Testreihe waren negativ. Weitere, aufwendigere Tests brachten dann doch einen Virusnachweis", sagt Rico Schmidt, Sprecher der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Der Deichschäfer in den Vier- und Marschlanden hatte totgeborene Lämmer vorsichtshalber zur Untersuchung gegeben. "Die Proben waren negativ, bisher gibt es hier glücklicherweise keine Probleme", sagt er.

Bei sieben totgeborenen Lämmern aus Hamburg, die zur Untersuchung gegeben worden waren, konnte das Virus nicht nachgewiesen werden, berichtet Schmidt. "Bei vier weiteren Untersuchungen stehen die Ergebnisse noch aus." Die Proben werden inzwischen im Institut für Hygiene und Umwelt untersucht.

"Für Menschen besteht mit ziemlicher Sicherheit keine Gefahr", sagt der Bergedorfer Amtsveterinär Dr. Thomas Müller und fügt hinzu: "Nun muss abgewartet werden, wie sich die Seuche entwickelt."