Gefährlich

Feuerwehr und Polizei holen Menschen vom Eis

Curslack/Fünfhausen (wi). Die glitzernden, weißen Eisflächen auf Elbarmen und Bracks zogen am Wochenende viele Menschen geradezu magisch an. Immer wieder rückten Polizei und Freiwillige Feuerwehren aus, um Eisgänger von dem noch gefährlich brüchigen Untergrund zu holen.

Den Anfang machte aber ein Schwanenpaar, das auf dem Eis der Dove-Elbe festgefroren schien. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Curslack rückten am Sonnabend um 15 Uhr mit drei Fahrzeugen und Kleinboot zum ehemaligen Ortsamt am Kurfürstendeich aus. Dort hockten die beiden Wildvögel regungslos auf dem Eis. Als gutes Zureden nichts bewirkte, nahmen die Retter Kleinboot und Einreißhaken und stießen sich mühsam auf der glatten Oberfläche in Richtung Schwäne ab. Als sie sich den Vögeln mehr und mehr näherten, zeigte sich: Sie waren nicht festgefroren und flogen davon.

Eine halbe Stunde später wurden die Retter erneut an die Dove-Elbe gerufen. In Höhe der Gaststätte "Zur schiefen Brücke" waren Schlittschuhläufer gesichtet worden. Die Besatzungen zweier Streifenwagen hatten die leichtsinnigen Wintersportler aber bereits vom Eis geholt.

Das gleiche Szenario spielte sich zur selben Zeit auf dem Sandbrack in Fünfhausen ab. Auch dort spazierten Menschen über die zugefrorene Wasserfläche. Beim Erscheinen der Freiwilligen Feuerwehr Fünfhausen besannen sie sich jedoch eines Besseren.