Zollenspieker

Hotelneubau am Fährhaus - Wir erklären die Baustelle

Zollenspieker. Mit jedem Tag wächst der Neubau des Vier-Sterne-Hotels am Zollenspieker Fährhaus, das zum Oktober 2011 öffnen soll. "Wir haben unsere Zeitverluste wieder wettgemacht", sagt Fährhaus-Geschäftsführer Oliver Kahle.

"Das Untergeschoss wird rechtzeitig zum Beginn der Sturmflutsaison geschlossen sein, sodass der Hochwasserschutz gewährleistet ist."

Aus der Vogelperspektive ist bereits sehr schön der verwinkelte Grundriss zu erkennen, der sich an die Wasserlinie schmiegt. Wir erklären anhand der Luftaufnahme, wo sich später was befinden wir. Wer mit dem Auto anreist, fährt über die Zufahrt zum Haupteingang * und lädt dort sein Gepäck ab oder er lenkt sein Fahrzeug gleich zur Tiefgarage *. Dort befinden sich Stellplätze für Pkw und Fahrräder, das Gros der Parkflächen ist aber im Freien auf dem Areal des ehemaligen Schüttgutplatzes untergebracht.

Von der Tiefgarage geht es zu den Wirtschaftsräumen *, im Erdgeschoss befindet sich hier das Frühstücksbistro mit einer Fensterfront zum Jachthafen. Einen Teil dieses Komplexes nimmt aber auch der 380 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Saunalandschaft und Beautyzentrum ein. Er setzt sich unter der großen Sonnenterrasse * fort. Dort, wo das rechteckige Loch * in der Decke klafft, entsteht ein Atrium über alle vier Etagen. Eine seiner Mauern wird aus historischen Klostersteinen gebaut, die der im Mai 2007 verstorbene Fährhausbesitzer und -retter, Bodo Sellhorn, in ganz Europa zusammengesammelt hatte. Vor dieser handgemauerten Wand verläuft die Treppe, ebenso wird dort der gläserne Fahrstuhl installiert.

Im "Weißen Haus" * werden die Rezeption, Büro- und Verwaltungsräume untergebracht. Ansonsten beherbergt das Erdgeschoss die Tagungsräume sowie die Bar, die in eine Lounge und schließlich in das Bistro übergeht. Die Kaminbar wird in dem noch offenen Teil des Rohbaus (schräg links von der Nummer 7) ihren Platz haben. Die 50 Doppelzimmer - alle mit Elbblick - verteilen sich über die erste und zweite Etage.

Neu in der Planung ist, dass von der alten Terrasse, die ein wenig verkleinert wurde, eine Treppe * vorbei am Pegelhäuschen zur Promenade herunterführen wird. "Wir wollen den gesamten Komplex offen und für jeden Spaziergänger zugänglich gestalten", sagt Kahle. "Jeder ist bei uns willkommen und eingeladen, sich im Garten oder auf den Terrassen aufzuhalten und von dort den herrlichen Blick auf die Elbe zu genießen."