Moorfleeter Deich

Wehe, wenn die Pfützen zufrieren

Moorfleet (hy). Auf dem Moorfleeter Deich, in Höhe der Unterführung unter der A 1, bilden sich nach starken Regenfällen regelmäßig große Pfützen.

Besonders problematisch ist die Situation in der kalten Jahreszeit: Dann verwandelt das gefrorene Wasser die Straße in eine Rutschbahn. Mit dieser gefährlichen Situation müssen sich Autofahrer bereits seit fünf Jahren, seit Beginn der inzwischen abgeschlossenen Arbeiten auf der Autobahn 1, arrangieren. Nun soll das Problem laut Uwe Wehling, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft im Bergedorfer Bezirksamt, endlich gelöst werden.

Schuld an den großen Pfützen auf dem Moorfleeter Deich sei das geringe Gefälle zwischen nördlichem Bewässerungsgraben und dem Moorfleeter Schlauchgraben, dem sogenannten Vorfluter. "Das Wasser fließt nur sehr langsam ab", sagt Wehling. "Deshalb muss der nördliche Bewässerungsgraben eigentlich besonders gut gepflegt werden."

Doch derzeit ist der Graben stark bewachsen und zum Teil versandet. Die mangelnde Pflege liege an der komplizierten Zuständigkeits-Regelung, sagt Wehling: Neben dem Bergedorfer Bezirksamt seien auch die Hamburger Liegenschaft und die Autobahnmeisterei Stillhorn für die Unterhaltung zuständig.

"Wir haben jetzt mit den weiteren Zuständigen Kontakt aufgenommen", sagt der Wasser-Experte. Er hofft, dass das Problem zu Beginn des kommenden Jahres gelöst werden kann - und sich die Verkehrsteilnehmer dort wieder sicher fortbewegen können.