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Unsere Wünsche für 2013

Glück, Gesundheit, Wohlergehen? Was wünschen wir uns, wenn wir heute um Mitternacht das neue Jahr mit Feuerwerk und Korkenknall begrüßen? Wir haben Menschen aus der Region gefragt, was bei ihnen ganz oben auf der Wunschliste steht.

In einem Beitrag auf Seite 20 dieser Ausgabe beschreibt Gesellschaftforscher Horst Opaschowski aus Börnsen, mit welchen Erwartungen und Hoffnungen die Menschen der Bundesrepublik ins neue Jahr gehen. Da geht es um Signale aus der Wirtschaft, um die Sicherheit unserer Arbeitsplätze und unseres Geldes sowie um den Frieden in der Welt.

Verlag und Redaktion wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein gutes Jahr 2013.

Yvonne Adermann (28), Gesundheits- und Krankenpflegerin im St. Adolf-Stift Reinbek: "Mein Wunsch für das neue Jahr ist, dass ich mehr Zeit für die Patienten habe. In unserem Beruf sind wir heutzutage auch viel mit administrativen Aufgaben beschäftigt. Die Patienten sollen sich hier im Krankenhaus sicher und gut aufgehoben fühlen, da wirkt ein Gespräch oft Wunder, besonders, wenn die Patienten schon älter sind. Persönlich wünsche ich mir das perfekte Glück."

Ansgar Klekamp (49), Filialdirektor der HypoVereinsbank und Vorsitzender der Kolping-Familie Geesthacht: "Ganz allgemein wünsche ich mir für 2013, dass sich mehr Menschen sozial engagieren. Ob in der Kirche, im Krankenhaus, in der Vereinen: das Ehrenamt braucht Menschen, die anpacken, egal wo - davon profitieren wir alle. Ansonsten freue ich mich 2013 auf viel Gesundheit für meine Familie - und beruflich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort."

Thomas Kreuziger (49), Polizeioberkomissar an der Wache in Bergedorf: "Ganz global betrachtet wäre es schön, wenn die Menschen auf Grundlage der alten, christlichen Werte netter und fairer miteinander umgehen würden. Alle sollten mehr Rücksicht aufeinander nehmen. Auch manche der aktuellen Konflikte weltweit wären mit mehr Verhandlung wohl nicht zustandegekommen. Ich würde mich außerdem freuen, wenn 2013 an der Wache etwas gegen den Platzmangel passieren würde."

Bernd Hengst (68), Geschäftsführer der KAHI ecotec GmbH in Glinde: "Allgemein wünsche ich mir, dass die Exportwirtschaft 2013 nicht weiter einbricht. Manche Unternehmenszweige sind stark gefährdet. Auch meiner Firma würde es gut tun, wenn es unseren Kunden langfristig wirtschaftlich besser geht. Auch wäre es wünschenswert, wenn die Bundes-Politik in Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen, Geld nicht mehr mit dem Füllhorn ausschüttet. Erforderlich sind restriktive Maßnahmen."

Rosbeh Hamidzadeh Khayyat (15), Schüler und Preisträger der Stiftung Herzogtum Lauenburg aus Schwarzenbek: "Ich hoffe, dass die Heilung meines Mittelhandknochens gut verlaufen ist. Nach den Weihnachtsferien kommt der Gips ab und dann will ich wieder Klavier spielen. Zum Schulhalbjahr im Januar wechsele ich nämlich vom Schwarzenbeker Gymnasium ans Luisen-Gymnasium nach Bergedorf, denn dort gibt es ein musisches Profil. Mein großes Ziel ist es, nach dem Abitur ein Musikstudium zu beginnen."

Ulrich Dircks (40), Steinmetz- und Steinbildhauermeister, Kirchwerder: "Ich wünsche mir Gesundheit für meine Familie, insbesondere für meinen Vater. Für unseren Betrieb wünsche ich mir, dass wir wieder einen motivierten Auszubildenden finden und die geplante Betriebserweiterung zügig in Angriff nehmen können. Für Deutschland, Europa und die Eurokrise wünsche ich uns allen weitblickende, verantwortungsbewusste Politiker. Und: Möge in den Krisengebieten der Welt Frieden einkehren.

Stefan Deutschmann (47), Pastor in St. Petri und Pauli zu Bergedorf: "Wenn ich in die weite Welt gucke, wünsche ich mir, dass die Menschen im Nahen Osten ein friedliches Jahr verbringen werden. Ich möchte, dass Israelis, Palästinenser, Ägypter und Syrer glauben, dass es eine gute Zukunft für sie geben wird. Wenn ich mehr in meine Nähe schaue, wünsche ich für 2013, dass wir uns alle darin üben, mehr zu danken als zu klagen - und dass es dafür auch genügend Anlässe geben wird."

Margit Eggert (74), Lauenburg, Rentnerin und Mitglied im Heimatbund und Geschichtsverein: "För de Welt wünsch' ick mi Freden,. för alle Minschen satt to äten un 'n Dack över'n Kopp, för uns Stadt wünsch' ick mi richtige Entscheidungen vun de Politikers un Eenigkeit in de Elvstraat." - (Für die Welt wünsche ich mir Frieden, für alle Menschen satt zu essen und ein Dach über dem Kopf. Für unsere Stadt wünsche ich mir die richtigen Entscheidungen von den Politikern sowie eine Einigkeit in der Elbstraße)