Brandanschlag

Der Schock von Mölln wirkt noch nach 20 Jahren

Geesthacht/Mölln (bz). Der Schock saß tief, nicht nur in Deutschland: Die Nachricht von den Brandschlägen in Mölln, verübt von Neonazis, löste 1992 Entsetzen aus.

Drei Menschen starben, neun wurden verletzt. Gestern, 20 Jahre später, wurde in Mölln mit einer Gedenkfeier an die Opfer der rechtsextremen Brandanschläge erinnert.

Doch auch 20 Jahre nach den Anschlägen ist das Phänomen Rechtsextremismus im Norden noch immer nicht Geschichte. So gehe von Rechtsextremen in Schleswig-Holstein weiter eine Gefahr aus, warnte der Publizist und Journalist Andreas Speit am Donnerstagabend bei einem Vortrag in Geesthacht. Die rechte Szene befinde sich gerade in einem Wandel und sei dynamisch und gut organisiert. S. 5/25