Anhörung

Störfall in Krümmel - und was dann?

Geesthacht (ger). Was passiert nach einem Störfall im Atomkraftwerk Krümmel?

Mit dieser Frage beschäftigte sich gestern der lauenburgische Kreistag auf einer Sondersitzung - schließlich lagert auf dem Kraftwerksgelände am Elbufer auch nach dem Aus für den Meiler über Jahrzehnte noch tonnenweise strahlender Abfall.

Sechs Sachverständige waren präsent für Fragen des Kreistages - besonders die Aktualität der Evakuierungsszenarien standen dabei im Mittelpunkt. "Wir sind ständig dabei, unsere Evakuierungsplanungen für den Fall eines Unfalls fortzuschreiben", sagte Gerhard Brüggemann, Referatsleiter Katastrophenschutz im Kieler Innenministerium. "Dabei fließen auch Erkenntnisse aus Fukushima ein." Die Planungen seien aber begrenzt. "Die Evakuierung einer Stadt kann man nicht üben", so Brüggemann.

Einen ausführlichen Bericht über die Anhörung des Kreistages lesen sie in der morgigen Ausgabe.