Clara-Grunwald-Grundschule

Vor sechs Jahren eingeweiht - jetzt zieht die Schule um

Neuallermöhe. Im August soll die Clara-Grunwald-Schule umziehen. 1996 für umgerechnet rund 14 Millionen Euro fertiggestellt, soll sie nun ins benachbarte Sekundarstufenzentrum wechseln. Allerdings: Bislang sind weder die erforderlichen Umbauten noch die Kosten geklärt. Auch was aus dem erst sechs Jahre alten Schulbau wird, ist noch offen.

Vor 15 Jahren wurde Hamburgs größte Schule, das Sekundarstufenzentrum in Neuallermöhe, für gut 46 Millionen Euro vollendet. Noch in der Bauzeit hatte die Schulbehörde ihre Pläne umgestoßen. Die neben dem Gymnasium angedachte Gesamtschule wurde in eine zweizügige Haupt- und Realschule (HR) und eine dreizügige Gesamtschule umgestrickt. Die damals nötigen baulichen Veränderungen sind wieder überholt: Die Gesamtschule hat die HR-Schule geschluckt und residiert ab Sommer an der Margit-Zinke-Straße.

Zurzeit ist nur noch das Gymnasium im Sekundarstufenzentrum zu Hause. Zum 1. August soll nun die Clara-Grunwald-Schule mit 432 Kindern in den leer stehenden, 4000 Quadratmeter Komplex am Walter-Rotenburg-Weg umziehen. Das sagt der jüngste Schulentwicklungsplan.

Dafür muss umgebaut werden, kleine Kinder brauchen andere Räume als große. Fest steht nach Angaben von Schulbau Hamburg, was nach dem Umbau bereitstehen muss: 25 Unterrichts- und drei Fachräume, einer für Kunst und einer für darstellendes Spiel und Musik. Die Arbeiten sollten "soweit wie möglich" zum Schulumzug abgeschlossen werden, sagt Björn Domroese, Sprecher der Finanzbehörde. Die Bauzeit werde aber wohl bis Ende 2012 dauern. Erforderlich sei eine "einfache, zügige Lösung". Andererseits erforderten massive Bauweise, anspruchsvolle Tragwerksplanung und Umbauten im laufenden Betrieb "anspruchsvolle Planungen und aufwendige Baumaßnahmen", so Domroese. Seite 16