Stadtplanung

Thema Höchelsberg erhitzt Gemüter

Geesthacht (lu). Die Diskussion um die Finanzierung der Ausbaukosten für den Höchelsberg geht weiter.

Die SPD, darunter die betroffene SPD-Ratsherrin und Anliegerin Heike Treffan in eigener Sache, will einen Teil der Kosten über eine allgemeine Gebührenerhöhung für alle Abwasserkunden finanzieren. Begründung für die Sonderlösung: Die Straße sei einwandfrei und werde nur wegen der Erneuerung der Kanalisation aufgerissen. Die Folge: Alle Geesthachter würden bei den Abwassergebühren mit 50 Euro jährlich mehr belastet. CDU, FDP und der Fachdienst Umwelt und Bauen bezeichneten den Vorschlag, die Kosten allen Bürgern aufzubürden, als ungerecht. Außerdem: Sollte das Beispiel Schule für andere Straßenausbauten machen, geht auch für die Anlieger des Höchelsbergs die Rechnung nicht auf. Auch sie müssten dann langfristig weit mehr bezahlen, als ihre Ausbaubeiträge ausgemacht hätten. Trotz der Gegenargumente und des Widerstandes von Seiten der CDU und FDP soll der Vorschlag noch einmal in den Fraktionen beraten werden. Seite 19