Schwarzenbek

Fünf Abende voller Live-Musik

Aral Open: Drei bekannte und zwei neue Bands spielen in diesem Jahr auf der Bühne unter der Brücke

Die Fans der Aral Open müssen sich noch etwas gedulden: Statt wie gewohnt am 30. April rockt die erste Band der neuen Saison erst in gut einem Monat. Am 9. Mai starten die Aral Open mit der Partyband Showdown Live.

Auf den "Tanz in den Mai" verzichten Veranstalter Michael Nowak und sein Team in diesem Jahr: "Die Zeit ist unser größter Feind", sagt Nowak, denn die Sponsoren der Konzertreihe finanzieren diese nicht nur mit Geld, sie sind auch bei Planung, Aufbau und Ablauf dabei.

Diesen Aufwand scheut in diesem Jahr das Autohaus Riegel aus Trittau. Dafür sind erstmals die Immobilienmakler Maren Brinkmeier und Carsten Liebelt dabei. Und noch einer fehlt: Rainer Nordhaus hat den Aral Open endgültig Adieu gesagt. Der ehemalige Pächter der Aral-Tankstelle war ein Sponsor der ersten Stunde und gab der Veranstaltung ihren Namen.

Doch noch ein anderer Zeitfaktor macht den Veranstaltern Sorgen: Die schleswig-holsteinische Freizeitlärmrichtlinie sorgt dafür, dass die um 20 Uhr beginnenden Konzerte bereits um kurz vor 23 Uhr wieder enden.

Nowak: "De facto sind das knapp zweieinhalb Stunden Musik." Zu wenig, um an den Getränke- und Essenständen für einen großen Umsatz zu sorgen. Da grundsätzlich kein Eintritt erhoben wird, ist der Umsatz neben den Sponsorengeldern die Haupteinnahmequelle.

Aufgeben wollen Nowak und seine Mitstreiter jedoch keinesfalls: "Die Einzigartigkeit dieser Veranstaltung und das große Interesse sind schon Grund genug, an diesem System festzuhalten." Das findet auch Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig, die auf den Grundsatzbeschluss der Politik verweist, die Konzertreihe weiterhin zu unterstützen: "Die Aral Open sind ein Aushängeschild für Schwarzenbek, und wir können stolz darauf sein, dass alles so reibungslos funktioniert."