Ausblick

Musik ist Trumpf in der Europastadt

Schwarzenbek. Chorgesang hat einen hohen Stellenwert in Schwarzenbek: Mit SingSangSong, der Chorgemeinschaft Fette und der Schwarzenbeker Liedertafel gibt es - neben den Angeboten der Schulen und Kirchen - gleich drei große Chöre.

Einer davon - die Liedertafel - feiert in diesem Jahr nicht nur sein 170-jähriges Bestehen, sondern auch 40 Jahre "Gleichberechtigung": 1973 wurde aus dem Männergesangverein ein gemischter Chor.

Mit einem großen Konzert wollen die Sänger und Sängerinnen dies am 8. Juni feiern. Eine Woche später sind die drei Dutzend Aktiven schon wieder im Einsatz: Nach dem Trommelfest in Wotersen (2010), der Klang- und Lichtnacht in Mölln (2011) sowie den Konzerten im Wohnzimmer in Geesthacht (2012) findet die Auftaktveranstaltung zum Kultursommer am Kanal diesmal in Schwarzenbek statt: als Chorfest.

Am Sonnabend, 15. Juni, sollen überall in der Stadt Lieder erklingen: Im Supermarkt, am Bahnhof, auf dem Wochenmarkt oder in Bürogebäuden werden Chöre singen und Lust machen, auf ein gemeinsames Singen mit möglichst vielen Zuschauern auf dem Ritter-Wulf-Platz, bevor der Kultursommer am Abend im Rathaus dann offiziell eröffnet wird - ebenfalls mit Gesang.

Mitsingen können die Gäste auch an fünf Samstagabenden bei der erneuten Auflage der Aral-Open-Air-Konzerte auf der Stadtparkbühne unter der Brücke. Zum Auftakt laden wie schon im vergangenen Frühjahr die Move Maniaxx am 30 April zum "Tanz in den Mai" ein. Ein Höhepunkt folgt am Pfingstsonnabend mit Pfefferminz - der vielleicht besten Westernhagen-Coverband Deutschlands. Auch das letzte Konzert am 17. August verspricht Gänsehaut-Gefühle: Abba Fever singen die großen Hits der vier Schweden von "Waterloo" bis "Mamma Mia".

Wer es lieber klassisch mag: Am Sonntag, 23. Juni, gibt es mit der Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi (1813 - 1901) wieder ein Klassik-Openair auf Gut Basthorst. Karten gibt es schon jetzt im Vorverkauf, unter anderem bei Tabak Lange im Sky-Markt am Ritter-Wulf-Platz. Wenn auch nicht gesungen wird, die Stimme spielt dennoch eine große Rolle beim zweiten Literaturherbst: Vom 19. bis 25. Oktober wird wieder in Büros, Geschäften, Restaurants und im Rathaus vorgelesen.