SPD-Initiative

Fracking ist ein Irrweg in der Energiepolitik

Schwarzenbek (sh). "Ein Gespenst geht durch das Land und die Menschen haben berechtigte Sorge vor Fracking. Deshalb haben die Kreise Herzogtum Lauenburg und Segeberg zügig Resolutionen verabschiedet, in denen sie das Verfahren ablehnen", sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Olaf Schulze aus Geesthacht.

Bereits im Koalitionsvertrag der Landesregierung sei vereinbart, Fracking abzulehnen. Nun ist durch einen interfraktionellen Antrag im Landtag die Grundlage gelegt worden, Fracking unter Einsatz umweltgefährdender Substanzen in Schleswig-Holstein zu verhindern. Zudem sei eine Bundesratsinitiative durch die Länder Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht.

"Der nächste Schritt muss jetzt sein, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung zu schaffen", ergänzt Schulze, energiepolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion.

"Mit Fracking befinden wir uns auf einem energiepolitischen Irrweg. Wir können den Energiebedarf künftig allein aus erneuerbaren Energien decken", so Schulze.

Beim Fracking werden Chemikalien und Quarzsand mit Wasser in den Boden gepumpt, um Erdöl und Gas aus dem Gestein zu lösen. Die Chemikalien bleiben nach der Förderung im Boden und gefährden das Trinkwasser.