Winterschutz

Auch Hunde bibbern bei Kälte und Eis

Schwarzenbek (pas). Kalt, nass und auf den Straßen Schnee und Eis. Nicht nur Menschen haben mit den Tücken des Winters zu kämpfen.

Auch Hunden bereitet er Schwierigkeiten. Boxer Bex (6) zum Beispiel sieht zwar groß und stark aus, ist er aber bei dem Wetter mit Frauchen Maja Schmidt draußen unterwegs, dann wird ihm schnell kalt. "Er fängt richtig an zu zittern", sagt die 35-jährige Besitzerin. Bex bekommt deshalb im Winter immer eine warme Decke umgeschnallt.

"Es ist wichtig, Hunde im Winter gegen Kälte zu schützen. Schließlich sind sie keine Wölfe mehr", sagt auch Katja Mikus (36), Vorsitzende des Agility-Hundesport-Vereins Schwarzenbek. Gerade Hunde mit kurzem Fell wie Boxer und kleine Hunde wie Chihuahuas seien davon betroffen. "Man muss vor allem aufpassen, dass die Nieren warm verpackt sind", sagt Mikus. Sonst drohen Husten, Nieren- oder eine Blasenentzündung. Auch durch Nässe können sich die Tiere erkälten. "Deshalb sollte man sie immer gut trocken rubbeln", sagt Mikus.

Aufs Baden sollte im Winter möglichst verzichtet werden. "Dadurch geht die Fettschicht der Haut kaputt und die brauchen die Tiere jetzt", sagt Mikus, die ihre Bobtail-Dame Amy (9) trotzdem auch mal in die Wanne steckt. "Wenn sie in irgendeinem stinkenden Gewässer war, geht es nicht anders", sagt sie.

Ein vierter Tipp von Katja Mikus: Die Fußballen der Hunde vorm Spazierengehen mit Vaseline eincremen. Denn das Streusalz auf den Straßen macht den Füßen der Tiere zu schaffen. "Das schneidet die Ballen oft auf. Und wenn sich die Hunde die Füße sauberlecken, bekommen sie es in den Magen und müssen sich übergeben", sagt Mikus. Deshalb bekommt Amy nach einem Winterspaziergang immer eine Fußwäsche verpasst. Mit einer warmen Ausgehdecke, genügend Vaseline und einem regelmäßigen Fußbad können lange Winterspaziergänge also für Hund und Halter richtig schön werden.