SPD-Stammtisch

Ideen gegen Leerstände und Tristesse

Schwarzenbek (sh). Es ist ein Ärgernis, das auch die Kaufleute im Zentrum mehrfach beklagten: Es gibt zu viele Leerstände und es fehlen zahlreiche Branchen im Herzen der Europastadt (wir berichteten).

Aktuell sind Budnikowsky an der Schmiedestraße, der ehemalige Penny an der Hamburger Straße, zwei Ladenlokale in der Passage nicht besetzt. Aber auch städtische Immobilien verfallen so langsam. Sowohl für das Ensemble Jugendtreff und Kaiserhof (Markt 6 und 8) als auch für die seit 2008 nicht mehr genutzte Realschule an der Berliner Straße gibt es kein Folge-Nutzungskonzept. Viele Fragezeichen stehen auch hinter der Zukunft des Amtsrichterhauses. Dort richtete die Malgruppe Fakt am Wochenende noch einmal eine sehr eindrucksvolle und gut besuchte Ausstellung mit über 100 Bildern aus. Was künftig mit dem historischen Gebäude am Rande der Stadt passiert, ist völlig offen.

Diesen Themen will sich der neu gewählte SPD-Vorsitzende Konrad Freiberg bei seinem dritten sozialdemokratischen Stammtisch am Mittwoch, 28. November, annehmen. "Leerstand und Stillstand in Schwarzenbek! Wer ist dafür verantwortlich und wer profitiert davon?" lautet die Fragestellung des Abends. Themen sollen aber auch die trostlose Situation auf dem Ritter-Wulf-Platz und auf dem Bahnhofsvorplatz sein. Die Diskussion beginnt um 19 Uhr in Schröders Hotel, Compestraße 6. Anmeldung unter (0151) 40 44 30 95.