Konzert

Militärmusiker begeistern mit Märschen und "Smoke on the Water"

Schwarzenbek (rz). Die Freude stand Werner Schicke, dem Organisator des Konzertes vom Marineorchester, ins Gesicht geschrieben.

Zu dem nunmehr vierten Auftritt des Ensembles im Gymnasium an der Buschkoppel kamen so viele Gäste wie noch nie: 250 Besucher hatten ihre Freude an dem Konzert - im letzten Jahr waren es 170 gewesen.

"Das ist wunderbar, das Konzert wird eine Tradition. Ein Teilerlös kommt dem Verein zur Förderung der katholischen Kirchengemeinde St. Michael zugute. Damit wird die Kirchenmusik unserer Gemeinde gefördert", so Schicke. In der Gemeinde, die 1750 Mitglieder hat, gibt es eine Jugendband und einen Chor.

Diesen guten Zweck unterstützten viele Geschäftsleute mit Spenden für das Konzert. Zu den Mäzenen gehörte auch die Seniorenresidenz "Alte Oberförsterei". Leiterin Svenja Pallasch und drei Mitarbeiterinnen übernahmen den Ausschank in der Pause.

Begonnen hatte das Konzert mit einer schlechten Nachricht. Dirigent Georg Mikus war ausgefallen und der Stellvertreter erkrankt. "Gut, dass wir noch jemanden haben, der dirigieren kann", sagte der Moderator Nils Diedrich. So bekam Klarinettist Hermann Köhler schon für seine Schritte zum Pult viel Applaus. Dann folgte ein Feuerwerk der Militär- und Marschmusik. Die Hamburger spielten unter anderem das "Mecklenburgische Capriccio" von Gerhard Baumann, der das Militärmusikcorps der Nationalen Volksarmee in der DDR leitete, Hermann Schäfers "Seeadlermarsch" und Seemannslieder. Bei "Smoke on the Water" von Deep Purple fühlten sich die Gäste an den Zapfenstreich des zurückgetretenen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg erinnert.