Indienhilfe

Paten müssen künftig tiefer die Tasche greifen

Sahms (sh). Indien gehört weltweit zu den Wachstumsmärkten der Zukunft.

Trotzdem ist die Not in dem südasiatischen Land weiter groß. Zahlreiche Kinder sind Waisen, viele Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. Und angesichts des rasanten Wirtschaftswachstums steigen die Lebenshaltungskosten stark an. Diese Bilanz hat Herbert Weihmann, Vorsitzender der Patengemeinschaft Sahms, jetzt auf der Mitgliederversammlung gezogen. Die Folge: Die Patenschaft für ein Kind kostet jetzt mindestens 30 statt 25 Euro im Monat. Der Verein unterstützt 18 000 Kinder in 35 Heimen und 300 Familien in Südindien.